Du suchst nach einer neuen Akkordfolge für deinen nächsten Song oder möchtest einfach verschiedene Harmonien ausprobieren? Dann ist dieser Akkordfolgen-Generator genau das Richtige für dich.
Wofür eignet sich der Generator?
Neue Ideen für eigene Songs finden
Häufige Akkordfolgen kennenlernen
Das Wechseln zwischen Akkorden üben
Verschiedene Tonarten entdecken
Ein Gefühl für Harmonien entwickeln
Gerade Anfänger profitieren davon, bekannte Akkordfolgen immer wieder zu spielen. Viele erfolgreiche Pop-, Rock- und Folk-Songs basieren auf denselben harmonischen Mustern. Wenn du diese regelmäßig übst, trainierst du nicht nur deine Finger, sondern entwickelst gleichzeitig ein besseres musikalisches Gehör.
Funktionsweise:
Wähle einfach eine Tonart aus und klicke auf „Akkordfolge generieren“. Der Generator erstellt eine harmonisch passende Akkordfolge und zeigt dir zu jedem Akkord direkt das entsprechende Griffbild an. So kannst du sofort loslegen und die Akkorde auf deiner Gitarre nachspielen. Probier es doch gleich aus!
Akkordfolgen-Generator
Buch-Tipp:
Wenn ihr jetzt direkt durchstarten wollt kann ich euch das Buch von Justinguitar * empfehlen. Hier sind viele tolle Lieder mit Akkorden enthalten. Ich selbst habe dieses Buch auch und für mich war es anfangs ein echter Game-Changer und ich habe so schnell gelernt, erste Lieder zu begleiten.
Mein Tipp
Spiele jede Akkordfolge zunächst langsam im gleichmäßigen Rhythmus. Sobald die Wechsel sicher funktionieren, kannst du verschiedene Schlagmuster ausprobieren oder die Akkorde zupfen. Du wirst überrascht sein, wie viele unterschiedliche Songs sich aus denselben vier Akkorden entwickeln lassen.
Probier den Generator einfach mehrmals aus – jede neue Akkordfolge kann der Ausgangspunkt für deine nächste Übung oder sogar deinen ersten eigenen Song sein. Viel Spaß beim Spielen! 🎸
So liest du die Griffbilder
Die Akkorddiagramme zeigen dir, wie du deine Finger auf dem Griffbrett platzierst:
Die senkrechten Linien stellen die sechs Gitarrensaiten dar. Ganz links ist die tiefe E-Saite, ganz rechts die hohe e-Saite.
Die waagerechten Linien sind die Bünde deiner Gitarre. Die dicke obere Linie stellt den Sattel (Beginn des Griffbretts) dar.
Schwarze Punkte markieren die Stellen, an denen du die Saite herunterdrückst.
O über einer Saite bedeutet, dass diese Saite leer, also ohne einen Finger zu greifen, gespielt wird.
X über einer Saite bedeutet, dass diese Saite nicht angeschlagen werden sollte.
Nimm dir für jeden neuen Akkord etwas Zeit und kontrolliere, ob alle Finger richtig sitzen. Mit etwas Übung wirst du die wichtigsten Akkorde schnell auswendig kennen und flüssig zwischen ihnen wechseln können.
Akustikgitarren authentisch und natürlich zu verstärken, gehört zu den größten Herausforderungen im Bereich Gitarren-Equipment. Während E-Gitarrenverstärker oft bewusst den Klang färben und charakteristisch klingen sollen, ist das Ziel bei einem Akustikverstärker genau das Gegenteil: Der natürliche Sound der Gitarre soll möglichst unverfälscht wiedergegeben werden. Genau hier trennt sich jedoch schnell die Spreu vom Weizen. Viele Verstärker klingen zu mittenlastig, steril oder verlieren die feinen Nuancen, die eine gute Akustikgitarre eigentlich ausmachen.
Hughes & Kettner era C Akustikverstärker
Gerade deshalb ist ein transparenter und dynamischer Klang für viele Gitarristen entscheidend, ob beim Üben zuhause, auf kleinen Bühnen oder beim Singer-Songwriter-Gig. Ein guter Akustikverstärker sollte den Charakter der Gitarre bewahren, fein auf den Anschlag reagieren und gleichzeitig genügend Leistung sowie praktische Features für den Alltag bieten.
In diesem Test habe ich mir den neuen Verstärker “Hughes & Kettner era C” (erscheint am 18. Mai 2026) deshalb einmal genauer angesehen. Ich habe den Verstärker aktuell sowohl im Proberaum als auch im Wohnzimmer getestet und dabei besonders auf Klangqualität, Dynamik, Bedienung, Effekte und Alltagstauglichkeit geachtet. In Kürze wird er auch in praxisnahen Spielsituationen getestet. Wie natürlich der Sound wirklich ist und für wen sich der Verstärker am Ende lohnt, erfährst du in diesem ausführlichen Review.
Technische Daten
Bevor wir uns den Klang und die Praxistauglichkeit genauer anschauen, werfen wir zunächst einen Blick auf die wichtigsten technischen Daten des Verstärkers. Gerade bei Akustikverstärkern spielen Leistung, Lautsprecherkonzept, Anschlussmöglichkeiten und integrierte Effekte eine entscheidende Rolle. Die Ausstattung entscheidet schließlich maßgeblich darüber, ob sich ein Verstärker eher für das Wohnzimmer, kleine Gigs oder den Bühneneinsatz eignet.
Der era C bietet hier eine sehr solide Ausstattung und richtet sich laut Hersteller sowohl an Singer-Songwriter als auch an Akustikgitarristen, die Wert auf einen möglichst natürlichen Sound legen. Wer also einen E-Gitarrenverstärker sucht, ist bei diesem Verstärker leider falsch. Present Enthusiasten sind mit diesem Verstärker ebenfalls falsch bedient. Die genauen Effekte sind weiter unten beschrieben. Auch ist er (danke seiner Größe) eher als Übungsverstärker oder Verstärker für kleine Bar-Gigs, lässt sich aber dank des DI Outs problemlos mit größere PA Anlagen koppeln. Der Pre/Post-FX-Schalter kann dann wahlweise die integrierten Effekte durchschleifen oder deaktivieren.
Kanal 1 und 2 identisch für 2 Instrumente / Gesang (XLR/Klinke Combobuchse mit Phantom Power zuschaltbar) Kanal 3: Aux In – 3,5 mm Stereo-Input (z. B. externe Audioquelle Kanal 4: FX-Return – 6,3 mm Stereo-Input für Geräte mit Line-Pegel 15V Phantomspeisung zuschaltbar
Effekte
kanalspezifische FX-Engine mit 8 Programmen (Reverb, Delay)
Equalizer
3-Band-EQ (+ 10dB Schalter / Shape-Schalter)
Bluetooth
Ja (schaltbar und in der Lautstärke separat regelbar)
Bereits auf dem Papier macht der Verstärker einen vielseitigen Eindruck. Besonders interessant sind dabei die integrierten Effekte sowie die Möglichkeit, gleichzeitig Gesang und Akustikgitarre oder andere Instrumente (Akkordeon, Streichinstrumente, Keyboard, Zither etc.) über zwei getrennte Kanäle zu betreiben. Wie sich das Ganze jedoch in der Praxis schlägt, schauen wir uns im weiteren Verlauf des Tests genauer an.
Im Lieferumfang enthalten sind, neben dem Verstärker selbst (der gut und sicher verpackt angekommen ist), das Netzteil und der Stromstecker sowie der Bedienungsanleitung in deutscher und englischer Sprache.
Verarbeitung & Layout
Zuerst möchte ich ein paar Worte über die Verarbeitung loswerden. Er ist robust verarbeitet und mit 6,2 kg für die Größe nicht gerade leicht, aber durchaus verkraftbar. Die Oberfläche mit dem Strukturlack wirkt sehr wertig. Auch der Tragegriff auf der Oberseite ist gut positioniert, so dass sich der Verstärker angenehm transportieren lässt. Ich würde trotzdem die optional erhältliche Transporttasche empfehlen: Allein schon, um den Verstärker zu schützen.
Hughes & Kettner era C Tragegriff
Auf der Oberseite des Verstärkers sind neben den jeweiligen Einstellungsreglern der Kanäle noch einige Druckknöpfe und LEDs zu finden.
Hughes & Kettner era C Kanaleinstellungen
Fangen wir auf der linken Seite an und arbeiten uns nach rechts vor. Zuerst befindet sich der Mute Knopf für den ersten Kanal, gefolgt vom Gain Regler für den ersten Kanal. Dann folgt der Mute Knopf und Gain Regler für den zweiten Kanal. Unter diesen Reglern befinden sich Status-LEDs für Kanal 1 und Kanal 2: Dies wären Signal-LED, Mute-LED und Shape-LED. Zudem die Clip-LED, die anzeigt, ob das Signal übersteuert.
Weiter geht es zu den EQ Einstellungen. Dies ist eine 3-Band-EQ und steuert Bass, Mitten und Treble für Kanal 1 und Kanal 2. Als nächstes kommen die Auswahl Regler der jeweiligen acht Effekte, die weiter unten genauer beschrieben werden, sowie der Intensitätsregler zur Steuerung der Effektintensität.
Die Drehknöpfe an der Oberseite sind leichtgängig für mein Empfinden, allerdings etwas zu nah aneinander. Aber aufgrund der Größe des Verstärkers hätte man dann hier auf die zweite Reihe ausweichen müssen und nicht alle Drehregler in eine Reihe gepackt. Die Beschriftung der jeweiligen Drehregler und Knöpfe ist mir persönlich zu klein.
Hughes & Kettner era C Rückseite
Ebenfalls nicht so gut gelöst finde es, dass die Eingänge auf der Rückseite zu finden sind, so ist die Zuordnung nicht immer sofort ersichtlich und gerade bei schlechten Lichtverhältnissen kann es zu Problemen kommen.
Klangtest
Beim Klangtest wurden sowohl eine Akustik-Westerngitarre mit Tonabnehmer und eine Fender Squier Telecaster E-Gitarre, sowie ein Shure SM57 angeschlossen und getestet. Natürlich ist dies ein reiner Akustikverstärker, aber ein Test mit der Fender hat mich dennoch gereizt und auch überzeugt.
Fingerstyle
Sowohl die Westerngitarre als auch die Squire hatten beim Fingerstyle einen schönen Klang und ich habe nicht viel an den EQ Einstellungen verändern müssen. Lediglich bei der Telecaster habe ich aufgrund des hellen Sound den Höhen und Mitten etwas abgesenkt. Aber die Tonqualität mit und ohne Effekte waren wirklich sehr hörenswert
Strumming
Ebenso wie beim Fingerstyle war auch das Strumming über die beiden Gitarren wirklich top! Hier konnte ich, auch bei höherer Lautstärke, wirklich einen tollen und ausgewogenen Klang erzeugen, der überzeugt. Somit stehen kleinen Auftritten in einer 2er- oder 3er-Combo nicht im Wege. Es war kein Feedback, auch in Verbindung mit einem Gesangsmikrofon zu hören.
Gesang
Der erste Gesangstest in Verbindung mit einer Akustik Western Gitarre war wirklich gut. So macht üben und auch ein kleines Konzert wirklich Spaß. Auch was leistungstechnisch aus dem kleinen Würfel kommt, ist schon sehr beachtlich. Die Reverb Effekte klingen auch beim Gesang wirklich toll und man hat in sekundenschnelle ein sehr brauchbares Setup!
Natürliche Wiedergabe
Wie der Hersteller angibt, soll es eine direkte und unverfälschte Klangwiedergabe geben. Bei meinem Test war ich ebenfalls sehr von der Klangqualität überzeugt. Sowohl Gitarre als auch Audiowiedergabe über Bluetooth waren wirklich gut.
Lautstärke
Die 60W bieten schon enorm Power und klingen für kleine Clubs oder auch schon bei uns im Proberaum wirklich top. Auch im Wohnzimmer konnte ich das Teil nicht ganz aufdrehen, weil es einfach zu laut war. Dennoch war die Tonqualität bei hoher Lautstärke wirklich beachtenswert.
Verhalten bei hohen Pegeln
Der era C bietet trotz der kleinen Größe aber dank der 60W-Class-D-Endstufe einen großen Headroom für ein dynamisches Spielgefühl. Gerade bei leisen und lauten Stellen im Wechselspiel ist alles noch wirklich klar verständlich und schön laut 😉
Effekte & Features
Für die Größe des Verstärkers hat das Teil schon echt einiges zu bieten. Wie der bereits angesprochene gute Klang und die hohe Lautstärke sind auch einige Effekte mit an Bord. Über den Effekt-Schalter an der Rückseite können die acht verschiedenen Effekte ausgewählt werden. Die Intensität kann dann entsprechend auf der Oberseite des Verstärkers geregelt werden.
Hughes & Kettner era C Effekte und Pinbelegung
Effekt-Übersicht
Die acht Effekte gliedern sich wie folgt auf: Es gibt 5 Reverb, also Halleffekte und 3 Delays, also Echo-Effekte.
Reverb Room Dark
Reverb Room Bright
Reverb Hall Warm
Reverb Hall Bright
Reverb Church Warm
Delay Short
Delay Mid
Delay Long
Klangbeispiele:
Werden in Kürze nachgereicht
Einsatzbereiche
Durch die kompakte Bauform und das gute Gewicht von 6,2 kg eignet sich der Verstärker für die verschiedensten Einsatzgebiete. Nicht nur als Übungsverstärker im Wohnzimmer oder im Homestudio, sondern auch als Verstärker für kleine Live-Gigs in der Kneipe oder als Straßenmusiker (Stromverfügbarkeit vorausgesetzt) eignet sich dieses Gerät durchaus.
Für wen eignet sich der Amp?
Wohnzimmer
Im Wohnzimmer spielt der Hughes & Kettner era C seine kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht besonders gut aus. Die 60 Watt Leistung des Amps bietet genügend Reserven, bleibt aber auch bei moderater Lautstärke (über die Mitte des Lautstärkereglers) angenehm transparent und detailreich im Klang. Mit Bluetooth lassen sich unkompliziert Backingtracks oder Playlists vom Smartphone oder Tablet abspielen, während der Kopfhörerausgang auch leises Üben am Abend ermöglicht. Die integrierten Reverb- und Delay-Effekte sorgen zusätzlich dafür, dass Akustikgitarre oder andere angeschlossene Instrumente sowie Gesang direkt inspirierend klingen und das ganz ohne zusätzliches Equipment.
Bühne
Für kleine Bühnen und akustische Live-Gigs ist der era C erstaunlich flexibel einsetzbar. Die zwei vollwertigen Mikrofon-/Instrumentenkanäle (stilistisch) ermöglichen den gleichzeitigen Betrieb von Akustikgitarre und Gesang, inklusive separater Klangregelung und Effekten. Besonders praktisch im Live-Einsatz sind der integrierte Notch-Filter gegen Rückkopplungen sowie der professionelle DI-Out mit Pre/Post-FX-Schaltung für die direkte Verbindung zur PA, falls man noch mehr Leistung braucht. Durch den Hochständer-Flansch kann der Amp zudem wie eine kleine PA positioniert werden und sorgt so für eine bessere Klangverteilung auf der Bühne. Auch möglich wäre es z. B. den Verstärker als kleinen Monitor auf der Bühne zu nutzen. Der optionale Tilt Ständer wäre hier genau richtig.
Studio
Auch im Studio macht der era C eine gute Figur und das vor allem bei schnellen Recording-Setups. Über den DI-Out lässt sich das Signal unkompliziert an ein Audio-Interface oder Mischpult weitergeben. Die transparente Klangwiedergabe eignet sich hervorragend für natürliche Akustikgitarren-Sounds und cleane Vocal-Aufnahmen. Die integrierten Effekte helfen dabei, bereits beim Einspielen einen tollen Sound zu erzeugen, ohne dass sofort zusätzliche Plug-ins benötigt werden.
Straßenmusik
Dank seines kompakten Formats, dem integrierten Tragegriff und des Gewichts von 6,2 kg lässt sich der Amp sehr angenehm transportieren. Für Straßenmusik eignet er sich deshalb besonders gut (Strom voraus gesetzt). Hier ist besonders die Bluetooth Funktion erwähnenswert. Die Bluetooth Verbindung kann über einen separaten Schalter eingeschaltet werden und zudem ebenfalls separat in der Lautstärke gesteuert werden. Das ist ein absoluter Game-Changer für Straßenmusiker, da jetzt problemlos zu Backingtracks und Co. gespielt werden kann und ein wirklicher Benefit bei diesem Verstärker ist. Die klare Projektion des 8″-Doppelmembran-Speakers sorgt dafür, dass Gesang und Akustikgitarre oder andere Instrumente mit Tonabnehmer auch in offenen Umgebungen gut verständlich bleiben. Zudem erlaubt die Mehrkanal-Struktur das Einbinden weiterer Instrumente oder Mikrofone. Solls doch mal größer werden, kann das Ausgangssignal, wie bereits oben erwähnt, über den DI-Out problemlos mittels des Pre/Post-FX-Schalter Wet oder Dry weitergeleitet werden. Hier wäre dann der optional erhältliche Tilt Ständer oder ein Boxenständer von Vorteil, um die bestmögliche Schallausgabe zu ermöglichen.
Homestudio
Im Homestudio überzeugt der era C vor allem als unkomplizierte All-in-One-Lösung. Sänger und Gitarristen können gleichzeitig aufnehmen und dabei bereits mit einem angenehm klingenden Monitoring arbeiten. Die integrierten Effekte sparen Zeit beim Recording und sorgen für Motivation beim Songwriting oder Einspielen. Besonders praktisch: Durch Bluetooth können Playbacks oder Referenztracks direkt zugespielt werden, ohne zusätzliche Verkabelung.
Singer-Songwriter
Auch für Singer-Songwriter wirkt der Amp nahezu perfekt. Gitarre und Gesang lassen sich parallel betreiben und individuell anpassen, wodurch ein sehr ausgewogener Live- oder Proberaum-Sound entsteht. Die Kombination aus natürlicher Klangwiedergabe, eingebauten Effekten und einfacher Bedienung macht den Verstärker ideal für Musiker, die schnell einen professionellen Sound erreichen möchten. Gerade bei kleinen Akustik-Gigs oder Wohnzimmerkonzerten spielt der era C seine Stärken voll aus. Gerade auch in Sachen Schnelligkeit beim Aufbau, da nicht extra ein zusätzliches Mischpult oder Zuspieler angeschlossen werden muss.
Duo-Setups
Auch für Duo-Setups bietet der era C interessante Möglichkeiten. Zwei Musiker können gleichzeitig Instrumente oder Mikrofone anschließen und jeweils separat bearbeiten. Dadurch eignet sich der Amp hervorragend für Akustik-Duos mit zwei Gitarren, zwei Stimmen oder einer Kombination aus Instrument und Gesang. Durch die vier Kanäle bleibt zudem genug Flexibilität für Playbacks oder zusätzliche Signalquellen. Für kleine Bars, Café-Gigs oder auch einfach nur Proben reicht der Leistungsumfang absolut aus.
Interessant auch, dass es für Kanal 1 & 2 eine zuschaltbare 15V Phantomspeisung gibt. Diese kann z. B. für Kondensator-Gesangsmikrofone wie das Shure Beta 87A * oder das Sennheiser E 865 * genutzt werden.
Vergleich mit Konkurrenzmodellen
Natürlich macht es hier durchaus Sinn, den Verstärker mit Konkurrenzmodellen zu vergleichen. Da ich bereits seit längerer Zeit den Harley Benton AC PRO 60 * besitze und dieser sowohl leistungstechnisch als auch preislich in etwa in der gleichen Liga spielt, kann man hier ganz gute Vergleiche ziehen.
Hughes & Kettner era C
Harley Benton AC PRO 60
Leistung: 60 W Class D Endstufe Eingänge: 4 Kanäle Effekte: 8 Stück 5x Reverb: Room Dark / Bright, Hall Warm / Bright, Church Warm, 3x Delay: Short, Mid, Long Abmessungen: 270 x 285 x 250 mm Ausgang: DI-Out mit Ground Lift und Pre/Post Schalter Gewicht: 6,2 kg Preis: 399 €
Leistung: 45 W Eingänge: 2x Klinke und Klinke/XLR-Kombi Line-In, MP3 als Klinke 3,5mm Effekte: 4 Stück Hall, Plate, Chorus, Delay Abmessungen: 346 x 280 x 346 mm Ausgang: DI-Out Balanced Gewicht: 11 kg Preis: 299 €
Was beim era C Akustikverstärker jedoch besonders hervorsticht ist die enorme Flexibilität mit zwei vollwertigen Mic-/Instrumentenkanälen, Bluetooth, Aux und FX Return. Damit unterscheidet es ihn deutlich von vielen Mitbewerbern und sind nicht zu vernachlässigen.
In diesem Abschnitt findet ihr eine Übersicht der Vorteile und Nachteile des Verstärkers. Diese Liste ist schon recht umfangreich, aber gerade im mobilen Bereich gibt es sofort große Differenzierungen und Vorteile, die herausstechen.
Vorteile des Hughes & Kettner era C
Kompakte Bauform und leicht transportierbar
Vier Kanäle für flexible Setups
Ideal für Akustikgitarre (bzw. Instrumente mit Tonabnehmer) und Gesang gleichzeitig
Toll klingende Effekte (Reverb & Delay)
Bluetooth-Audiostreaming mit eigener Lautstärkensteuerung
DI-Out für Bühne und Recording mit Pre/Post-Schalter
Natürlich klingender Akustik-Sound
Gute Rückkopplungskontrolle durch Notch-Filter
Einfache Bedienung ohne Display
35 mm Hochständer-Flansch für Stativaufnahme
Kann kleine Duo- oder Singer-Songwriter-Gigs problemlos abdecken
Nachteile des Hughes & Kettner era C
Anschlüsse auf der Rückseite und Drehregler nah beieinander
Keine Zugentlastung für das Stromkabel
Kein integrierter Akku für komplett mobiles Spielen
Straßenmusik nur mit externer Stromversorgung möglich
Jedoch muss ich hier ein paar Nachteile etwas relativieren:
Die Anschlüsse auf der Rückseite sind zwar schwer zu erreichen, aber einmal in Vorfeld eingesteckt ist dies aufgrund der Größe auf jeden Fall verkraftbar. Ebenso die sehr nahe beieinanderliegenden Drehregler auf der Oberseite. Das C im Namen des Hughes & Kettner era C Verstärkers bedeutet nicht umsonst C=Compact 😉 Somit müsste auf das nächst höhere Modell zurückgegriffen werden und würde den Vorteil der Kompaktheit verlieren.
Auch zum Thema Akku ist zu sagen, dass das Gerät dann deutlich schwerer, größer und auch teurer geworden wäre. Dann wären wir bei einer ganz anderen Geräteklasse. Der era C wurde nicht für große Bühnen entwickelt, allerdings kann es dank des mehrfach angesprochenen DI-OUTs problemlos an bestehende Systeme angeschlossen werden.
Wenn man Musiker mit Akustikinstrumenten wie eine Akustikgitarre fragt, welche Effekte sie als aller erstes einsetzen, wird sicher am häufigsten Reverb und Delay genannt. Diese kommen in verschiedenen Variationen vor und decken somit ein breites Spektrum ab. Die Qualität und Leistung trotz des Kompaktheit des Amps rechtfertigen den Preis auf alle Fälle.
Persönliches Fazit
Kommen wir zum Fazit des aktuellen Hughes & Kettner era C Akustikverstärkers. Meiner Meinung nach bekommt man wirklich viel für sein Geld und gerade ein 60W Class D Verstärker in so einem kompakten Gehäuse sucht seinesgleichen. Natürlich schreckt man, gerade als Einsteiger, der einen kompakten Verstärker sucht, bei 399 € etwas zusammen. Jedoch wird man hier wirklich nicht enttäuscht. Die Mobilität hat mich echt überzeugt und was an Lautstärke bei Proben und kleinen Gigs aus diesem Würfel kommt, ist schon beachtlich. Auch die Bluetooth Verbindung und separate Lautstärkenregelung machen Spaß und sind sehr nützlich für Backingtracks. Die Verbindung funktioniert schnell und ich konnte bei mehrere Tests keine Aussetzer feststellen.
Wenn man etwas zu meckern sucht, sind das meine Punkte, die nicht so gut umgesetzt wurden: Die Anschlüsse auf der Rückseite des Amps. Das ist etwas umständlich und stört, gerade wenn man bei wenig Licht arbeiten muss. Das Stromkabel hat keine Zugentlastung. Wenn man sich auf der Bühne bei einem Gig im Kabel verfängt, kann es schnell ohne Strom weitergehen, auf der anderen Seite reißt man dann nicht sofort die ganze Buchse raus.
Hat euch mein Test überzeugt und ihr wollt euch das Teil ebenfalls zulegen, dann könnt ihr das gern über den folgenden Link direkt über Thomann machen: Hughes & Kettner era C Akustikverstärker *
Schön, dass du dich für den 30-tägigen Gitarren Einsteiger Kurs interessierst. Ich habe dir hier einen 30 Tage Übungsplan erstellt, den du als Gitarrenanfänger nutzen kannst, um dich mit der Thematik Gitarre spielen beschäftigen kannst. An diesem einfachen Fahrplan kannst du dich orientieren. Natürlich ersetzt dies keinen „klassischen“ Gitarrenlehrer, aber hier kannst du dich sehr gut orientieren, wenn du mit dem Gitarre spielen anfangen möchtest.
Welche Ausrüstung benötigst du zum Gitarre lernen?
Akustik- oder E-Gitarre
Bei einer E-Gitarre brauchst du noch etwas mehr Equipment: Verstärker, Kabel, Interface,…
Stimmgerät oder Stimm-App
Deine Gitarre muss immer gestimmt sein, sonst klingt es im wahrsten Sinne des Wortes „schräg“.
Plektren
Kannst aber auch erstmal ohne diese kleinen Kunststoffplättchen starten.
Kapodaster (optional)
Um die Tonhöhe zu variieren, aber auch erstmal beim Start nicht zwingend erforderlich
Gitarrenständer Damit du lange Spaß an deiner Gitarre hast und sie keine Macken bekommt.
Grundlagen
Gitarre richtig halten
Saitennamen lernen
Gitarre stimmen
Akkorde: Em, C, G, D, Am
Einfaches Schlagmuster
Routine
10–15 Minuten täglich üben
langsam starten
Rhythmus vorklopfen
30 Tage Gitarrenkurs für Anfänger
Woche 1:
Tag 1–2: Grundlagen
Eine gute Haltung ist die Grundlage für entspanntes und erfolgreiches Gitarrenspielen. Viele Anfänger konzentrieren sich sofort auf Akkorde und Lieder. Dabei wird oft vergessen, wie wichtig die richtige Sitz- und Handhaltung ist. Eine schlechte Haltung kann schnell zu Verspannungen führen und macht das Lernen unnötig schwer.
Die richtige Sitzposition
Setze dich auf einen stabilen Stuhl ohne Armlehnen. Deine Füße stehen flach auf dem Boden. Der Rücken bleibt möglichst gerade, ohne verkrampft zu wirken.
Lege die Gitarre auf dein rechtes Bein, wenn du Rechtshänder bist. Linkshänder legen sie entsprechend auf das linke Bein. Die Gitarre sollte nah am Körper liegen und nicht ständig verrutschen.
So hältst du den Gitarrenhals
Greife den Hals mit der linken Hand locker von hinten. Der Daumen liegt ungefähr mittig auf der Rückseite des Halses. Vermeide es, den Hals wie einen Hammergriff komplett zu umschließen.
Zwischen deiner Handfläche und dem Hals sollte etwas Platz bleiben. So können sich deine Finger frei bewegen und die Saiten sauber greifen.
Die Position der Anschlagshand
Dein rechter Arm liegt locker auf dem Korpus der Gitarre auf. Die Hand schwebt entspannt über den Saiten. Verkrampfe weder Handgelenk noch Schulter.
Beim Anschlagen oder Zupfen sollten die Bewegungen möglichst locker und natürlich erfolgen.
Typische Anfängerfehler
Die Schultern hochziehen
Den Rücken krumm machen
Die Gitarre zu weit vom Körper weg halten
Den Hals zu fest umklammern
Die Handgelenke stark abknicken
Übung des Tages
Nimm deine Gitarre in die Hand und achte bewusst auf deine Haltung. Setze dich für fünf Minuten hin und überprüfe regelmäßig:
Sitze ich gerade?
Sind meine Schultern entspannt?
Liegt die Gitarre sicher auf meinem Bein?
Kann ich alle Finger leicht bewegen?
Wenn du diese Grundlagen von Anfang an richtig lernst, wirst du später deutlich entspannter spielen und schneller Fortschritte machen.
Die Saitennamen
Wer Gitarre lernen möchte, kommt an einem Thema nicht vorbei: den Saitennamen. Sie sind die Grundlage für Akkorde, Tonleitern, Tabulaturen und das Stimmen der Gitarre. In diesem Artikel lernst du die Namen der Gitarrensaiten, hilfreiche Merksätze und bekommst ein solides Fundament für deinen weiteren Lernweg.
Die sechs Saiten der Gitarre
Die klassische Gitarre – egal ob Akustikgitarre oder E-Gitarre – hat in der Standardstimmung sechs Saiten. Gezählt wird von der tiefsten (dicksten) zur höchsten (dünnsten) Saite:
E-Saite (tiefe E-Saite)
A-Saite
D-Saite
G-Saite
H-Saite (international: B-Saite)
e-Saite (hohe E-Saite)
👉 Wichtig: Die tiefe und die hohe Saite heißen beide E, unterscheiden sich aber in ihrer Tonhöhe.
Kurzform (von dick nach dünn):
E – A – D – G – H – e
Merksatz für die Saitennamen
Um sich die Reihenfolge leichter zu merken, hilft dir die folgende Eselsbrücke
Ein alte Dame geht Heringen einkaufen
Lern die Saitennamen am besten auswendig und spiele sie erstmal rauf und runter und sag die Saitennamen dabei laut auf. Ohne erstmal die Saiten mit deiner linken Hand (als Rechtshänder) in irgendeiner Weise runterzudrücken. Du nutzt in der ersten Phase erstmal nur deine rechte, die Schlaghand.
Tag 3–4: Em, C
In den ersten beiden Tagen solltest du dich erstmal mit der Gitarre vertraut machen. Du hast die einzelnen Saiten kennengelernt. Heute befassen wir uns mit den ersten Akkorden. Nämlich Em (Moll Akkord) und ein C (Dur Akkord).
Em Akkord
Der helle Kreis bedeutet, dass diese auf dieser Saite kein Finger liegt und diese entsprechend auch nicht auf das Griffbrett gedrückt wird. Jedoch wird diese Saite z.B. bei einem Downstrum (von oben nach unten alle Saiten nacheinander anschlagen) mit angeschlagen. Die dunklen Kreise geben an, dass in diesem Bund die entsprechende Saite auf das Griffbrett gedrückt wird. Die Leserichtung ist von links (dicke E-Saite) nach rechts (dünne E-Saite). Die horizontalen Linien bedeuten die Bünde. Somit werden die Saiten A und d im zweiten Bund gedrückt.
C-Dur Akkord
Der nächste Akkord ist ein C-Dur Akkord. Hier taucht ein X an der dicken E-Saite auf. das bedeutet, dass diese Saite nicht mit angeschlagen wird. Sonst bleibt alles wie beim Em Akkord, nur das entsprechend andere Saiten auf das Griffbrett gedrückt werden. Das wäre die A-Saite im dritten Bund. Die D-Saite im 2 Bund und die H-Saite im ersten Bund.
Jetzt am besten erstmal einen der beiden Akkorde vornehmen, gescheit greifen und anschlagen. Hier ist darauf zu achten, dass nah am nächsten Bundstäbchen gegriffen wird, zudem die Saite fest auf das Bundstäbchen gedrückt wird. Drückt man zu locker oder ist zu weit vom Bundstäbchen entfernt, kann es zu einem knarzen kommen. Das ist allerdings am Anfang ganz normal und verschwindet mit der Zeit.
Auch schmerzen die Finger in der Anfangsphase. Auch das ist ganz normal. Die Finger üben eine neue Position und Haltung aus, die ungewohnt und nicht trainiert ist. Auch ist an den Fingerkuppen (wo die Saiten auf das Griffbrett gedrückt werden) noch keine Hornhaut, so dass diese ebenfalls schmerzen und man das Gefühl hat die harten Stahlsaiten schneiden sich in die Finger. Aber hier heißt es dranbleiben!
Ist dieses überwunden und es hat sich die erste Hornhaut gebildet ist das schon die halbe Miete!
Tag 5–7: Akkordwechsel
In diesen Tagen solltest du jetzt den Wechsel zwischen den beiden Akkorden üben. Hat man die Akkorde erstmal gescheit gegriffen, kommt als nächster Schritt der Wechsel zwischen E-Moll (Em) und D-Dur. Auch das ist anfangs recht schwer, da man sich erstmal auf dem Griffbrett zurecht finden muss. Aber hier gibt: Übung macht den Meister. Greife Em, setzte die Finger vom Griffbrett und setze sie wieder auf den Em Akkorden. Wiederhole dies mit C-Dur und wechsele dann zwischen Em und C-Dur.
Woche 2
Tag 8–10: G, D, Am7
Heute kommen drei neue Akkorde hinzu.
G-Dur Akkord
D-Dur Akkord
A Moll 7 Akkord
Tag 11–12: Wechsel G–D–Em–C
Da wir schon vier Akkorde gelernt haben, ist es jetzt an der Zeit diese im Wechsel zu spielen. Gehe hierzu nacheinander die jeweiligen Akkorde durch und versuche sie nacheinander zu greifen. Erst langsam und dann etwas schneller. Schau wie weit du kommst, dass die Akkorde gut und sauber klingen.
Tag 13–14: Rhythmusübungen
Beim Rhythmus geht es darum, den richtigen Groove zu finden. Erst das Zusammenspiel von Rhythmus und Noten machen ein Lied aus. Als erstes reicht es wenn du erstmal nur, die schon oben angesprochenen Downstrums machst. Also der einfach Abschlag von oben nach unten (von der dicken E-Saite zur kleine E-Saite). Dann kannst du das ganze auch nur mal mit Upstrums versuchen als genau entgegengesetzt.
Hier zählst du dann immer von 1-4 und fängst dann wieder von vorne an.
1-2-3-4 | 1-2-3-4 | 1-2-3-4 …..
Dann machst du bei 1 2 3 jeweils einen Downstrum und bei 4 einen Upstrum und fängst dann wieder bei 1 an. Dann hört sich das schon ganz anders an. Das übe am besten ein paar mal.
Dieser Song besteht nur aus 3 Akkorden, die wir alle schon können. Das Lied kannst du einfach nur mit Abschlägen von der dicken zur dünnen E-Saite spielen.
Tag 18–20: Song 2
sei gespannt, hier gehts bald weiter!
Tag 21: Wiederholen
Woche 4
Tag 22–24: Fingerkraft
Tag 25–27: Anschlag
Tag 28–30: Song sicher begleiten
In diesem Blogartikel habe ich mir einen klassischen Dialog zwischen einem Gitarrenneuling und einem Gitarrenlehrer angeschaut und die Kernelemente beim Gitarre lernen herausgepickt. Auf dessen Grundlage entsteht ein Verständnis der Einstiegshürde und möglichen Bedenken des Gitarrenanfängers und warum es so schwer ist, Gitarre zu lernen und ob es wirklich so ist oder nur ein Vorurteil!
Gitarrenanfänger:
Warum fühlt sich Gitarre lernen am Anfang so verdammt schwer an?
Lehrer:
Das ist völlig normal! Deine Finger, dein Gehirn und dein Gehör machen gerade Dinge, die sie noch nie zuvor gemacht haben. Gitarre lernen ist wie eine neue Sprache – am Anfang klingt alles komisch, aber je öfter du übst, desto natürlicher wird es.
Gitarrenanfänger:
Meine Finger tun weh. Ist das normal?
Lehrer:
Oh ja, absolut! Deine Fingerkuppen müssen erst Hornhaut entwickeln. Das dauert ein paar Wochen. Je regelmäßiger du übst, desto schneller geht das – und irgendwann merkst du die Saiten kaum noch.
Gitarrenanfänger:
Warum klingen meine Akkorde so verstimmt oder „matschig“? Die Saiten klirren irgendwie komisch.
Lehrer:
Das liegt zu 90 % an der Haltung der Finger. Du musst recht nah am Bund greifen und mit den Fingerkuppen, nicht mit der flachen Seite. Und: Jeder Anfänger dämpft anfangs ungewollt andere Saiten ab. Das gehört dazu! Mit Übung trifft man die Saiten sauberer.
Gitarrenanfänger:
Ich kann die Griffe nicht schnell genug wechseln. Werde ich das jemals können?
Lehrer:
Auf jeden Fall. Schnelle Griffwechsel sind reine Muskelkoordination. Wenn du jeden Tag ein bisschen übst, werden deine Finger irgendwann fast automatisch an die richtige Stelle springen. Das braucht nur ein bisschen Zeit.
Gitarrenanfänger:
Warum kann ich keinen Rhythmus halten?
Lehrer:
Rhythmus ist wie ein innerer Puls. Viele Anfänger denken zu viel nach – und verlieren ihn daher. Tipp: Klopf erst einmal mit der Hand oder dem Fuß den Takt. Dann spiele langsam mit. Rhythmus kommt mit der Zeit ganz natürlich. Am besten besorgst du dir ein Metronom * und übst damit. Mit einem Metronom stellt du z.B. einen 4/4 Beat ein und kannst die Schläge pro Minute (BPM – Beat per minute) einstellen und so ganz langsam starten.
Gitarrenanfänger:
Ich verstehe Musiktheorie nicht. Brauche ich das wirklich?
Lehrer:
Hier ist zu sagen –> Am Anfang: Nein. Du brauchst keine Theorie, um deine ersten Lieder zu spielen. Später hilft es dir, schneller zu verstehen, warum etwas funktioniert. Aber für jetzt reicht es völlig, ein paar Akkorde zu lernen und Spaß zu haben.
Gitarrenanfänger:
Wie lange dauert es, bis ich vernünftig spielen kann?
Lehrer:
Wenn du 10-15 Minuten pro Tag übst, kannst du nach 2-3 Wochen einfache Lieder begleiten. Richtig gut wird man aber durch Monate und Jahre des TUNs, wie bei jedem Handwerk. Der Trick ist Dranbleiben und nicht perfekt zu sein.
Gitarrenanfänger:
Es gibt so viele Tutorials, Methoden und Übungen. Wo soll ich überhaupt anfangen?
Lehrer:
Ganz simpel:
Lerne 3-4 Basisakkorde (z.B. Em, G, C, D). Hier gehts zu unserem interessanten Blogbeitrag zum Thema: Akkordfolgen.
Spiele Lieder, die dir Spaß machen.
Das ist die schnellste Lernkurve für Anfänger. Akkorde findest du z.B. bei Ultimate-Guitar
Gitarrenanfänger:
Was ist das Wichtigste, das ich wissen sollte?
Lehrer:
Dass jeder großartige Gitarrist einmal genau da war, wo du jetzt bist. Jeder hatte Schmerzen, Unsicherheit und „Warum kann ich das nicht?“-Momente. Der Unterschied ist: Sie haben einfach weitergemacht. Ein toller Tipp ist es sich einmal selbst aufzunehmen und dies kontinuierlich zu tun. Es ist sehr interessant wie schnell man doch Fortschritte macht. Zudem ist es sehr interessant sich selbst und seien Fortschritte später einmal zu sehen.
🎹 Simply Piano im Test – Lohnt sich die Lern-App für Einsteiger und Fortgeschrittene?
Musiklernen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Während man früher Unterricht vor Ort nehmen musste, gibt es heute eine Vielzahl digitaler Lernplattformen. Eine der bekanntesten ist Simply Piano * von JoyTunes – eine App, die verspricht, jedem das Klavierspielen auf einfache und motivierende Weise beizubringen. Ich habe es ausprobiert, da ich die Musiktheorie besser verstehen wollte und beim Gitarrespielen und lernen eine kleine Untermalung meiner Songs nutzen möchte. Hier sind meine Erfahrungen sowie die größten Benefits der App.
🧠 Erster Eindruck – Einfach starten, ohne Vorkenntnisse
Nach dem Download der App führt dich Simply Piano Schritt für Schritt durch den Einstieg. Du wählst dein Erfahrungslevel, dein Ziel (z. B. Songs spielen oder Grundlagen lernen), dein Alter und kannst sofort loslegen. Besonders positiv: Die App erkennt gespielte Töne über das eingebaute Mikrofon deines Gerätes (z.B. IPAD) oder per MIDI-Verbindung – ganz ohne komplizierte Einrichtung.
Vorteil: Kein Notenlesen nötig, um loszulegen. Die App erklärt alles visuell und in kleinen, leicht verständlichen Lerneinheiten.
🎶 Spielerisches Lernen mit echtem Feedback
Der größte Pluspunkt von Simply Piano ist das direkte Feedback. Die App hört mit, ob du die richtigen Tasten triffst, und markiert Fehler sofort. Das erinnert an ein Musikspiel wie Guitar Hero – nur eben auf dem Klavier. Durch kurze Übungen und Songabschnitte bleibt die Motivation konstant hoch.
Vorteil: Du lernst spielerisch – und bekommst gleichzeitig die Struktur eines echten Unterrichts.
📚 Lernstruktur & Kurse
Die App bietet eine Vielzahl an Kursen – von Einsteigerlektionen bis zu komplexeren Themen wie Akkorden, Notenlesen oder Improvisation. Die Lernpfade sind logisch aufgebaut, und jede Einheit dauert nur wenige Minuten – perfekt für den Alltag.
Vorteil: Flexibles Lernen, wann und wo du willst. Besonders geeignet für Berufstätige oder Schüler mit wenig Zeit.
🎵 Songauswahl – Motivation durch bekannte Musik
Einer der größten Motivationsfaktoren: Du kannst aktuelle und bekannte Songs spielen. Von Klassik über Pop bis zu Filmhits ist alles dabei. Die Songs werden so aufbereitet, dass sie dem Lernniveau angepasst sind.
Vorteil: Du lernst mit Musik, die du liebst – das sorgt für schnellere Fortschritte und mehr Spaß.
💡 Technische Aspekte
Die App ist für iOS und Android verfügbar und läuft stabil. Mit einem echten Klavier oder einem MIDI-Keyboard funktioniert die Tonerkennung präzise. Selbst mit dem Mikrofon klappt das erstaunlich gut, solange es ruhig im Raum ist.
💰 Kostenstruktur – Simply Piano vs. traditioneller Unterricht
Ein entscheidender Faktor beim Unterricht bzw. lernen ist neben einem passenden Lehrer natürlich der Preis. Während klassische Klavierstunden mit persönlichem Lehrer oft als Goldstandard gelten, bietet eine App wie Simply Piano eine deutlich günstigere Alternative – besonders für Einsteiger, die flexibel lernen wollen.
🎹 Simply Piano Preise
Die App selbst kann kostenlos heruntergeladen und getestet werden. Nach der Testphase stehen verschiedene Abo-Modelle zur Verfügung (Preise können leicht variieren):
Monatsabo: ca. 15–20 €
Jahresabo: ca. 120–150 € (entspricht rund 10–12 € pro Monat)
Damit erhält man uneingeschränkten Zugang zu allen Kursen, Songs und Lernpfaden. Neue Inhalte werden regelmäßig ergänzt, und man kann so oft üben, wie man möchte – ohne Zusatzkosten.
🎼 Klassischer Klavierunterricht
Im Vergleich dazu liegen die Preise für einen qualifizierten Klavierlehrer (1× wöchentlich, 45 Minuten) im Schnitt bei:
Privater Einzelunterricht:30–50 € pro Stunde
Musikschule:25–40 € pro Stunde (je nach Stadt und Lehrerfahrung)
Rechnet man das hoch, kostet wöchentlicher Unterricht mit Lehrer im Jahr etwa 1.200–2.000 €.
📊 Kostenvergleich auf einen Blick
Modell
Lernfrequenz
Monatlich
Jährlich
Flexibilität
Simply Piano (Abo)
Beliebig oft
10–20 €
120–150 €
Sehr hoch
Privater Lehrer (1×/Woche)
Fix
120–200 €
1.200–2.000 €
Mittel
Musikschule (1×/Woche)
Fix
100–160 €
1.000–1.600 €
Mittel
💬 Fazit – Lohnt sich Simply Piano?
Ja – besonders für Einsteiger! Simply Piano ist ideal für alle, die ohne Druck und flexibel Klavierspielen lernen möchten. Die Kombination aus spielerischem Ansatz, strukturiertem Lernaufbau und motivierenden Songs macht die App zu einem starken digitalen Lehrer-Ersatz. Natürlich ersetzt eine App keinen echten Lehrer, der individuell auf Technik, Haltung und Interpretation eingeht.
Aber für den Einstieg oder zum regelmäßigen Üben bietet Simply Piano eine enorm kosteneffiziente Möglichkeit, solide Grundlagen zu lernen – und das mit maximaler zeitlicher Freiheit.
Viele Nutzer nutzen Simply Piano sogar ergänzend zum klassischen Unterricht, um zwischen den Stunden weiter zu üben und schneller Fortschritte zu machen.
Auch die App-Rezensionen sind durchweg positiv:
Wer tiefer einsteigen will, kann mit dem kostenpflichtigen Abo weitere Kurse freischalten – das Preis-Leistungs-Verhältnis ist im Vergleich zu regulärem Unterricht fair.
🔔 Mein Tipp
Nutze die kostenlose Testversion und ladet euch die App einfach mal herunter, um herauszufinden, ob dir das Konzept liegt.
Jeder Song beginnt mit einer Idee – vielleicht ein Beat, eine Akkordfolge oder eine spontane Melodie auf der Gitarre. Doch bis aus dieser Idee ein professionell klingender Track wird, ist es ein spannender Weg durch Produktion, Mix und Mastering. In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Musik von der Skizze bis zum Release bringst – egal ob im Homestudio oder professionellen Setup. Musik produzieren leicht erklärt.
Ein schöner Satz hierzu: Songwriting ist Kunst, Pre-Production ist Organisation. Versuche, beide Welten zu verbinden:
1. Songwriting & Pre-Production – Die kreative Grundlage
Bevor du das Mikro oder die DAW (Digital Audio Workstation, wie z.B. Steinberg Cubase Elements * oder Presonus Studio One * ) anschmeißt, ist der erste Schritt in jeder Musikproduktion die Idee – und wie du sie festhältst, entscheidet oft über den Charakter des ganzen Songs. In dieser Phase legst du nicht nur Akkorde und Melodien fest, sondern auch Emotion, Stilrichtung und Energie. Ziel ist es, eine stabile Grundlage zu schaffen, auf der du später sauber produzieren, arrangieren und mixen kannst. Also eine solide Basis könnte wie folgt aussehen:
Songstruktur: Verse – Refrain – Bridge – Outro. Überlege dir, wie du Spannung aufbaust.
Soundrichtung: Soll es modern, retro, elektronisch oder organisch klingen?
Tempo & Tonart: Lege BPM und Key fest, bevor du aufnimmst – das erspart später viel Arbeit.
In dieser Phase ist Spontanität dein bester Freund: Ideen aufnehmen, ohne zu viel zu analysieren. Viele Producer nutzen hier einfache Demos, um Stimmung und Energie einzufangen, bevor sie sich in Details verlieren. Denke zuerst frei und experimentiere, dann strukturieren und sortieren.
👉 Tipp: Halte Ideen immer sofort fest – mit dem Handy, einer Sprachmemo oder direkt in deiner DAW. Spontane Ideen sind oft die ehrlichsten. Setze dir kleine Zeitfenster und mach Pausen! Wenn du hängenbleibst: Nimm eine andere Perspektive ein – ein anderes Instrument, anderes Tempo oder einen anderen Groove.
Jeder Song braucht einen Kern. Das kann sein:
Eine Melodie, die dir beim Autofahren einfällt
Ein Beat oder Groove, der dich sofort bewegt
Ein Textfragment, das Emotion oder Geschichte trägt
Ein Sound, der dich inspiriert (z. B. ein Synth-Pad oder eine Gitarrenakkordfolge)
Zum Thema Soundstruktur ist zu sagen, dass es deinem Song die Richtung gibt. Typische moderne Formen sind hier ein klare Struktur im Aufbau des Songs. Daneben spielt natürlich auch textuelle Form (z.B. durch Reime) eine wichtige Rolle:
A-B-A-B-C-B (Reim-Struktur bei klassischer Popstruktur)
Oder bewusst unkonventionell, z. B. bei Ambient oder Progressive Musik.
Frage dich:
Wo ist der emotionale Höhepunkt?
Wo soll Spannung entstehen?
Wo braucht der Hörer Luft zum Atmen?
👉 Tipp: Viele erfolgreiche Songs wechseln zwischen Spannung und Entspannung – das hält den Hörer interessiert.
Auch beim Thema Soundrichtung sind einige Punkte zu beachten, denn noch bevor du produzierst, solltest du wissen, wie der Song klingen soll:
Wird er elektronisch oder akustisch?
Soll er warm und analog oder clean und digital wirken?
Welche Instrumente stehen im Fokus – Vocals, Gitarren, Synths, Drums?
Diese Entscheidungen helfen dir später beim Sound Design, Sample-Auswahl und der Mischung. Ein „Moodboard“ mit Referenzsongs kann hier sehr hilfreich sein. Lade 2–3 Tracks in deine DAW, um dich klanglich zu orientieren.
Abschließend zu diesem Bereich ist ein erstes Demotape: Jetzt wird’s praktisch: In der Pre-Production erstellst du ein Demo, das die Grundidee transportiert. Das kann eine einfache Skizze mit Drums, Bass und Gesang sein – wichtig ist, dass die Stimmung stimmt.
Checkliste für die Pre-Production:
Tempo (BPM) festlegen – beeinflusst Groove und Energie
Tonart (Key) bestimmen – für Melodie, Bass und Harmonie
Arrangement grob strukturieren (z. B. in 8- oder 16-Takt-Blöcken)
Rudimentäre Drums oder Klickspur anlegen
Rohinstrumente oder MIDI-Spuren einspielen
Vocals grob aufnehmen – selbst eine „Guide-Vocal“ hilft beim weiteren Aufbau
👉 Ziel: Ein erstes „Rohdemo“, das du anhören kannst, um den Song zu bewerten, bevor du richtig produzierst.
Oft wird in dieser Phase schon zu viel „produziert“. Achte darauf, dass du die Emotion des Songs nicht verlierst. Ist die Kernemotion noch vorhanden bzw. steht sie weiterhin im Vordergrund (Sehnsucht, Euphorie, Ruhe) und passt die Dynamik (leise Strophen, lauter Refrain) weiterhin? Überlege auch welche Instrumente diese Gefühle verstärken können, denn Musik lebt von Kontrasten – Baue Spannung innerhalb des Songs auf und löse sie wieder.
Jetzt haben wir uns ausführlich mit den Grundlagen befasst: Weiter geht es mit Punkt 2 – Dem Recording.
2. Recording – Die Basis jeder guten Produktion
Beim Recording entscheidet sich, wie einfach oder schwer der Mix später wird. Ein paar goldene Regeln:
Saubere Signale aufnehmen: Lieber weniger Effekte beim Einspielen, dafür klar und unverzerrt.
Gute Raumakustik: Selbst eine Decke oder ein Teppich kann Wunder wirken.
Gain-Staging: Achte darauf, dass nichts übersteuert – -12 dB ist ein guter Richtwert.
Für Vocals lohnt sich ein Popfilter und ein solides Großmembran-Mikrofon, für Gitarren kann ein DI-Signal + Mikro später viel Flexibilität bringen.
3. Produktion & Arrangement – Der Song bekommt Leben
Jetzt geht’s ans Gestalten:
Baue Layer, spiele mit Dynamik und Automation.
Nutze Kontraste: ruhige Parts vs. laute Drops.
Achte auf Frequenzverteilung: Hat jedes Instrument seinen Platz im Spektrum?
Ein häufiger Fehler: zu viele Spuren. Frage dich bei jedem Sound, ob er wirklich etwas beiträgt. Weniger ist oft mehr.
4. Mixing – Klangbalance und Emotion
Beim Mixdown geht es darum, dass alles klar, ausgewogen und druckvoll klingt. Die wichtigsten Schritte:
Pegel setzen: Balance vor EQ!
EQ: Räume überflüssige Frequenzen auf (Low-Cut bei Vocals, Mud bei 200–400 Hz).
Kompression: Sorgt für Konstanz und Punch – aber nicht übertreiben.
Panorama: Verteile Instrumente im Stereofeld für Breite und Tiefe.
Reverb & Delay: Geben Räumlichkeit. Weniger ist oft mehr – zu viel Hall macht den Mix matschig.
Ein guter Tipp: Höre deinen Mix auf verschiedenen Systemen – Studio-Monitore, Kopfhörer, Auto, Handy. Nur so merkst du, ob er überall funktioniert.
5. Mastering – Der Feinschliff für den finalen Sound
Das Mastering ist wie das Polieren eines Diamanten. Es hebt den Song auf das Lautstärke- und Qualitätsniveau kommerzieller Tracks.
Typische Schritte:
Lautheitsanpassung: Zielwert z. B. ca. -14 LUFS für Streaming.
EQ & Multiband-Kompression: Kleine Korrekturen für Ausgewogenheit.
Limiter: Verhindert Clipping und bringt den Song auf Endlautstärke.
Dithering: Für die finale Bittiefe beim Export.
Ziel: Der Song klingt laut, klar und konsistent – ohne an Dynamik zu verlieren.
6. Export & Release – Dein Song geht in die Welt
Exportiere in 44.1 kHz / 24 Bit WAV, bevor du ins MP3- oder Streaming-Format konvertierst. Nutze Tools wie DistroKid, Amuse oder RecordJet, um deine Musik auf Spotify, Apple Music & Co. zu bringen.
Vergiss nicht: Ein gutes Cover, eine klare Artist-Identity und durchdachtes Marketing sind genauso wichtig wie der Sound selbst.
💡 Fazit
Produzieren, Mixen und Mastern ist kein Hexenwerk – es ist ein Prozess aus Hören, Lernen und Ausprobieren. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, und mit jedem Song wirst du besser. Das Wichtigste: Vertraue deinem Ohr, nicht nur den Plugins.
Und denk daran: Der perfekte Mix ist der, der Emotion transportiert, nicht der, der technisch makellos ist. Also fang einfach und teste und sammle Erfahrungen. Jeder Weg beginnt mit den ersten Schritt. Hier kann ich dir aber auch noch Fiverr* sehr ans Herz legen. Hier findest du Top-Freelancer für fast jedes Projekt.
Boss PX-1 Plugout FX – Ein Gerät mit vielen Klängen
Der japanische Hersteller Boss hat mit dem Boss PX-1 Plugout FX ein neues digitales Bodenpedal vorgestellt. Mithilfe von unterschiedlichen Algorithmen können eine Vielzahl verschiedener Klänge erzeugt werden. Das Pedal verfügt über 16 Bänke, die sich über die App „Effect Loader“ konfigurieren lassen. So können bereits mitgelieferte Effekte als auch später noch erhältliche (kostenpflichtige) Simulationen analoger Boss-Pedale laden. Dies wird auch als Plugouts bezeichnet. Der Hersteller verspricht intuitive Bedienung und authentische Klangqualität. Die Bedienung erfolgt über das integrierte Display und die drei Regler, die auch schon von den „normalen“ Boss Bodentretern bekannt sind. Diese verfügen zudem über eine Push-Funktion. Des weiteren ist ein Expression Pedaleingang, sowie ein Stereo Ein- und Ausgang vorhanden. Auf der Rückseite befindet sich die Midi In Buchse (3,5 mm Stereoklinke), der 9V Stromanschluss und ein USB-C Anschluss. Der Preis für das Boss PX-1 Plugout FX liegt zur Zeit bei knapp 250€.
Diese 8 Effekte sind bereits auf den 8 der 16 verfügbaren Bänke vorbelegt. In Zukunft soll es weitere teils kostenpflichte Effekte geben, die mittels der App per Bluetooth auf das Gerät übertragen werden können. Somit schlägt Boss in die Kerbe, die man bereits vom Eventide H9 * kennt, der aber preislich fast das doppelte kostet.
Boss PX-1 Plugout FX Facts (Quelle Thomann.de):
Pedal Modeler im kompakten Format
modelliert zeitlose Effekte aus der Geschichte von BOSS
Dieser Beitrag richtig sich an Einsteiger, die sich mit dem Thema Loopen näher beschäftigen wollen bzw. erste Erfahrungen mit einem Gitarrenlooper sammeln wollen. Ein Gitarrenlooper ist ein Effektgerät, das Audiosignale (z. B. deine gespielte Gitarre) in Echtzeit aufnimmt und diese Aufnahme dann in einer Endlosschleife (Loop) wieder abspielt. So kannst du live mehrere musikalische Schichten (Layer) aufbauen – z. B. zuerst einen Rhythmus, dann Akkorde, dann ein Solo – ganz allein.
So funktioniert ein Gitarrenlooper:
1. Aufnahme starten (Record)
Du trittst auf den Fußschalter, um die Aufnahme zu starten. Alles, was du spielst, wird aufgenommen.
2. Aufnahme beenden & Loop starten (Play)
Du trittst erneut auf den Schalter – die Aufnahme stoppt, und der Looper beginnt sofort, sie in einer Schleife abzuspielen.
3. Overdub (weitere Layer hinzufügen)
Durch nochmaliges Antippen kannst du weitere Spuren aufnehmen, die zur bestehenden Schleife dazugemischt werden (z. B. ein Solo über eine Akkordfolge).
4. Stop & Löschen
Mit einem weiteren Tritt kannst du das Playback stoppen.
Meist durch längeres Drücken kannst du die Schleife löschen und von vorn anfangen.
5. Undo & Redo
Mit Undo kann man die letzte gespielte Szene löschen
Mit Redo kann man die gerade gelöschte letzte Szene wiederholen.
Typische Funktionen moderner Looper:
Funktion
Beschreibung
Undo/Redo
Entfernt die letzte Overdub-Schicht oder stellt sie wieder her.
Tempo/Quantisierung
Synchronisiert Loops zum Takt (z. B. bei digitalen Loopern mit Metronom).
Mehrere Spuren
Einige Looper haben mehrere unabhängige Spuren (z. B. für Songstruktur).
Speichern
Einige Geräte speichern Loops dauerhaft.
Effekte
Manche Looper bieten eingebaute Effekte oder Rückwärtsspielen.
🎸 Beispielanwendung:
Du spielst einen Rhythmus mit Powerchords → aufzeichnen.
Dann legst du eine Akkordbegleitung drüber → overdub.
Zum Schluss improvisierst du ein Solo darüber → weiterer overdub.
Jetzt klingt es, als würden mehrere Gitarristen gleichzeitig spielen – live und alleine.
Du übst fleißig und hast sogar erste eigenes Songs? Perfekt, dann ist es Zeit diese der Welt zu zeigen. Ok das wäre vielleicht etwas große aber trotzdem: Fang einfach an! Wie wäre es mit einem kleinen Konzert. Vielleicht hast du in der Familie oder im Freundeskreis dein Können gezeigt und möchtest mehr Leute erreichen. Klar wird man nicht über Nacht zum Star (nur in Ausnahmefällen), aber wenn du Spaß am Musizieren hast, warum dieses nicht auch zeigen.
Fang erstmal klein an. Vielleicht nur mit deinem Instrument (Gitarre 😉 ). Ohne dich um weiteres Equipment kümmern zu müssen. Einfach nur dein Instrument und deine Stimme. Ohne Verstärker, Mikrofon, Notenblätter, Licht. Sollte deine Stimme nicht gegen dein Instrument ankommen, kannst du leiser spielen oder eine kleine Gesangsanlage nutzen. Ein eigenes kleines Akustik-Konzert zu veranstalten kann eine wunderbare und intime Erfahrung sein. Hier sind einige Schritte, um es zu planen und durchzuführen:
Planung
Zielgruppe und Zweck
Überlege dir, wer dein Publikum sein soll. Für wen möchtest du spielen: Freunde, Familie, Kollegen…
Bestimme den Zweck des Konzerts (Feier, besondere Anlässe, einfach nur Spaß). Hier kannst du z.B. mit Freunden ein Lied für einen Geburtstagskind einstudieren oder aber auf einer Gartenparty ein paar Songs spielen
Ort
Wähle einen geeigneten Ort aus, z.B. dein Wohnzimmer, Garten, oder ein kleiner Veranstaltungsraum., Eventlocation, Fußgängerzone
Achte darauf, dass der Ort akustisch geeignet ist und genügend Platz bietet.
Datum und Uhrzeit
Wähle ein Datum und eine Uhrzeit, die für dich und deine Gäste passt.
Versende Einladungen rechtzeitig, damit die Gäste planen können oder lass dich auf die Einladung schreiben: Livemusik von…
Vorbereitung
Musikauswahl
Wähle eine Setlist von Liedern aus, die du spielen möchtest.
Achte darauf, eine gute Mischung aus verschiedenen Genres und Stimmungen zu haben.
Mit bekannten Cover-Songs ziehst du die Leute an und lässt sie mitsingen.
Vielleicht hast du auch einen Youtube-Kanal, wo du deine eigene Performance zeigst.
Üben
Übe die ausgewählten Lieder gründlich, um sicherzustellen, dass du dich wohlfühlst und selbstsicher auftrittst, wenn diese in Fleisch und Blut übergehen ist das die halbe Miete!
Du kannst dir eine Setlist ausdrucken und diese in deiner Nähe parat legen.
Stelle dich auch als Vorbereitung vor einen Spiegel oder Film dich selbst bei deiner Haltung.
Stelle sicher, dass alle Geräte funktionieren und dass deine Gitarre auch richtig gestimmt ist.
Durchführung
Raumgestaltung
Gestalte den Raum gemütlich und einladend, so dass auch DU dich wohlfühlst.
Dekoriere mit Lichtern, Kerzen, und vielleicht ein paar Pflanzen oder Blumen.
Technik
Teste die Akustik und die Technik vor dem Konzert.
Achte darauf, dass das Mikrofon (falls genutzt) gut eingestellt ist und der Sound klar ist.
Alleine ist es immer etwas schwierig die einzelnen Instrumente bzw. Gitarre und Mikrofon auf einander abzustimmen, aber irgendwann hast du ein Gefühl dafür bzw. findest du eine Unterstützung, die dies vielleicht für dich übernimmt.
Begrüßung
Begrüße deine Gäste herzlich und schaffe eine entspannte Atmosphäre.
Erkläre kurz, wie der Abend ablaufen wird und vielleicht ein wenig über die Lieder, die du spielen wirst.
Z.B. Wie und wann du mit dem Gitarre-Spielen angefangen hast und jetzt hier das erste Mal auf der „Bühne“ stehst.
Während des Konzerts
Performance
Sei präsent und genieße die Musik.
Interagiere mit deinem Publikum zwischen den Liedern, erzähle Geschichten oder Anekdoten zu den Liedern.
Kein Monotones runterspielen der Playlist.
Pausen
Plane kurze Pausen ein, damit du und dein Publikum sich erholen können.
Nutze die Pausen, um dich mit deinen Gästen zu unterhalten.
Nach dem Konzert
Dankeschön
Bedanke dich bei deinem Publikum für ihr Kommen und ihre Unterstützung.
Vielleicht könntest du auch kleine Andenken oder eine Playlist der gespielten Lieder mitgeben.
Erstelle einen QR-Code, den die Besucher abfotografieren können. Z.B. zu deinem Youtube Kanal.
Nachbereitung
Reflektiere das Konzert und notiere dir, was gut gelaufen ist und was du beim nächsten Mal verbessern könntest.
Erhalte Feedback von deinen Gästen, um herauszufinden, wie ihnen das Konzert gefallen hat.
Führe ein Journal in dem du Dinge festhälst, vielleicht mit einem Foto der Location und Pros / Cons deines Auftritts. So verbesserst du dich stetig.
Tipps
Spontanität: Lasse Raum für spontane Einlagen oder Songwünsche.
Kollaboration: Lade eventuell andere Musiker ein, um ein paar Songs mit dir zu spielen.
Aufzeichnung: Überlege, ob du das Konzert aufzeichnen möchtest, um es später noch einmal anzusehen oder zu teilen.
Mit diesen Schritten und Tipps kannst du ein unvergessliches und schönes Akustik-Konzert für dich und deine Gäste veranstalten. Bald wird hier ein weiterer Beitrag zum Thema Beleuchtung und Lichtsteuerung geben und wie du dies einfach und ohne viel Aufwand während deiner Show bedienen kannst. Viel Erfolg und vor allem viel Spaß dabei!
Ihr spielt gern Gitarre und wollt euren Liebsten ein tolles Liebeslied vorspielen und wisst nicht so recht welches oder wollt euch einfach nur ein paar Inspisationen holen. Dann ist dieser Artikel genau der richtige für euch. In diesem Artikel geht es um tolle Liebeslieder. Es sind Welthits von Weltkünstlern. Stöbert einfach mal durch. Vielleicht kennt ihr die meisten schon, oder aber findet auch ein neues Lied, was ihr bis jetzt noch gar nicht auf dem Schirm hattet.
Diese Liste natürlich nicht vollständig und es gibt durchaus viele weitere wundervolle Liebes und Hochzeitslieder. Interessiert ihr euch für neue Songs oder auch alte Ohrwürmer, dann stöbert doch mal durch die Songbooks bei Thomann *.
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