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kingmar

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Schön, dass du dich für den 30-tägigen Kurs interessierst. Ich habe dir hier einen 30 Tage Übungsplan erstellt, den du als Gitarrenanfänger nutzen kannst. An diesem  einfachen Fahrplan kannst du dich orientieren.

Welche Ausrüstung benötigst du?

  • Akustik- oder E-Gitarre
  • Stimmgerät oder Stimm-App
  • Plektren
  • Kapodaster (optional)
  • Gitarrenständer

Grundlagen

  • Saitennamen lernen
  • Gitarre stimmen
  • Akkorde: Em, C, G, D, Am
  • Einfaches Schlagmuster

Routine

  • 10–15 Minuten täglich üben
  • langsam starten
  • Rhythmus vorklopfen

30 Tage Gitarrenkurs für Anfänger

Woche 1:

Tag 1–2: Grundlagen

Wer Gitarre lernen möchte, kommt an einem Thema nicht vorbei: den Saitennamen. Sie sind die Grundlage für Akkorde, Tonleitern, Tabulaturen und das Stimmen der Gitarre. In diesem Artikel lernst du die Namen der Gitarrensaiten, hilfreiche Merksätze und bekommst ein solides Fundament für deinen weiteren Lernweg.


Die sechs Saiten der Gitarre

Die klassische Gitarre – egal ob Akustikgitarre oder E-Gitarre – hat in der Standardstimmung sechs Saiten. Gezählt wird von der tiefsten (dicksten) zur höchsten (dünnsten) Saite:

  1. E-Saite (tiefe E-Saite)
  2. A-Saite
  3. D-Saite
  4. G-Saite
  5. H-Saite (international: B-Saite)
  6. e-Saite (hohe E-Saite)

👉 Wichtig: Die tiefe und die hohe Saite heißen beide E, unterscheiden sich aber in ihrer Tonhöhe.

Kurzform (von dick nach dünn):

E – A – D – G – H – e


Merksatz für die Saitennamen

Um sich die Reihenfolge leichter zu merken, hilft dir die folgende Eselsbrücke

  • Ein alte Dame geht Heringen einkaufen

Lern die Saitennamen am besten auswendig und spiele sie erstmal rauf und runter und sag die Saitennamen dabei laut auf. Ohne erstmal die Saiten mit deiner linken Hand (als Rechtshänder) in irgendeiner Weise runterzudrücken. Du nutzt in der ersten Phase erstmal nur deine rechte, die Schlaghand.

Tag 3–4: Em, C

In den ersten beiden Tagen solltest du dich erstmal mit der Gitarre vertraut machen. Du hast die einzelnen Saiten kennengelernt. Heute befassen wir uns mit den ersten Akkorden. Nämlich Em (Moll Akkord) und ein C (Dur Akkord).

Em Akkord

Der helle Kreis bedeutet, dass diese auf dieser Saite kein Finger liegt und diese entsprechend auch nicht auf das Griffbrett gedrückt wird. Jedoch wird diese Saite z.B. bei einem Downstrum (von oben nach unten alle Saiten nacheinander anschlagen) mit angeschlagen. Die dunklen Kreise geben an, dass in diesem Bund die entsprechende Saite auf das Griffbrett gedrückt wird. Die Leserichtung ist von links (dicke E-Saite) nach rechts (dünne E-Saite). Die horizontalen Linien bedeuten die Bünde. Somit werden die Saiten A und d im zweiten Bund gedrückt.

C-Dur Akkord

Der nächste Akkord ist ein C-Dur Akkord. Hier taucht ein X an der dicken E-Saite auf. das bedeutet, dass diese Saite nicht mit angeschlagen wird. Sonst bleibt alles wie beim Em Akkord, nur das entsprechend andere Saiten auf das Griffbrett gedrückt werden. Das wäre die A-Saite im dritten Bund. Die D-Saite im 2 Bund und die H-Saite im ersten Bund.

Jetzt am besten erstmal einen der beiden Akkorde vornehmen, gescheit greifen und anschlagen. Hier ist darauf zu achten, dass nah am nächsten Bundstäbchen gegriffen wird, zudem die Saite fest auf das Bundstäbchen gedrückt wird. Drückt man zu locker oder ist zu weit vom Bundstäbchen entfernt, kann es zu einem knarzen kommen. Das ist allerdings am Anfang ganz normal und verschwindet mit der Zeit.

Auch schmerzen die Finger in der Anfangsphase. Auch das ist ganz normal. Die Finger üben eine neue Position und Haltung aus, die ungewohnt und nicht trainiert ist. Auch ist an den Fingerkuppen (wo die Saiten auf das Griffbrett gedrückt werden) noch keine Hornhaut, so dass diese ebenfalls schmerzen und man das Gefühl hat die harten Stahlsaiten schneiden sich in die Finger. Aber hier heißt es dranbleiben!

Ist dieses überwunden und es hat sich die erste Hornhaut gebildet ist das schon die halbe Miete!

Tag 5–7: Akkordwechsel

In diesen Tagen solltest du jetzt den Wechsel zwischen den beiden Akkorden üben. Hat man die Akkorde erstmal gescheit gegriffen, kommt als nächster Schritt der Wechsel zwischen E-Moll (Em) und D-Dur. Auch das ist anfangs recht schwer, da man sich erstmal auf dem Griffbrett zurecht finden muss. Aber hier gibt: Übung macht den Meister. Greife Em, setzte die Finger vom Griffbrett und setze sie wieder auf den Em Akkorden. Wiederhole dies mit C-Dur und wechsele dann zwischen Em und C-Dur.

Woche 2

Tag 8–10: G, D, Am7

Heute kommen drei neue Akkorde hinzu.

G-Dur Akkord

D-Dur Akkord

A Moll 7 Akkord

Tag 11–12: Wechsel G–D–Em–C

Da wir schon vier Akkorde gelernt haben, ist es jetzt an der Zeit diese im Wechsel zu spielen. Gehe hierzu nacheinander die jeweiligen Akkorde durch und versuche sie nacheinander zu greifen. Erst langsam und dann etwas schneller. Schau wie weit du kommst, dass die Akkorde gut und sauber klingen.

Tag 13–14: Rhythmusübungen

Beim Rhythmus geht es darum, den richtigen Groove zu finden. Erst das Zusammenspiel von Rhythmus und Noten machen ein Lied aus. Als erstes reicht es wenn du erstmal nur, die schon oben angesprochenen Downstrums machst. Also der einfach Abschlag von oben nach unten (von der dicken E-Saite zur kleine E-Saite). Dann kannst du das ganze auch nur mal mit Upstrums versuchen als genau entgegengesetzt.

Hier zählst du dann immer von 1-4 und fängst dann wieder von vorne an.

1-2-3-4 | 1-2-3-4 | 1-2-3-4 …..

Dann machst du bei 1 2 3 jeweils einen Downstrum und bei 4 einen Upstrum und fängst dann wieder bei 1 an. Dann hört sich das schon ganz anders an. Das übe am besten ein paar mal.

Woche 3

Tag 15–17: Song 1

Den ersten Song den wir uns jetzt anschauen ist von Bob Dylan – Knocking on heavens door. Text und Akkordfolgen sind hier zu finden:
https://tabs.ultimate-guitar.com/tab/bob-dylan/knockin-on-heavens-door-chords-66587 

Dieser Song besteht nur aus 3 Akkorden, die wir alle schon können. Das Lied kannst du einfach nur mit Abschlägen von der dicken zur dünnen E-Saite spielen.

Tag 18–20: Song 2

sei gespannt, hier gehts bald weiter!

Tag 21: Wiederholen

 

Woche 4

Tag 22–24: Fingerkraft
Tag 25–27: Anschlag
Tag 28–30: Song sicher begleiten

In diesem Blogartikel habe ich mir einen klassischen Dialog zwischen einem Gitarrenneuling und einem Gitarrenlehrer angeschaut und die Kernelemente beim Gitarre lernen herausgepickt. Auf dessen Grundlage entsteht ein Verständnis der Einstiegshürde und möglichen Bedenken des Gitarrenanfängers und warum es so schwer ist, Gitarre zu lernen und ob es wirklich so ist oder nur ein Vorurteil!

Gitarrenanfänger:

Warum fühlt sich Gitarre lernen am Anfang so verdammt schwer an?

Lehrer:

Das ist völlig normal! Deine Finger, dein Gehirn und dein Gehör machen gerade Dinge, die sie noch nie zuvor gemacht haben. Gitarre lernen ist wie eine neue Sprache – am Anfang klingt alles komisch, aber je öfter du übst, desto natürlicher wird es.


Gitarrenanfänger:

Meine Finger tun weh. Ist das normal?

Lehrer:

Oh ja, absolut! Deine Fingerkuppen müssen erst Hornhaut entwickeln. Das dauert ein paar Wochen. Je regelmäßiger du übst, desto schneller geht das – und irgendwann merkst du die Saiten kaum noch.


Gitarrenanfänger:

Warum klingen meine Akkorde so verstimmt oder „matschig“? Die Saiten klirren irgendwie komisch.

Lehrer:

Das liegt zu 90 % an der Haltung der Finger. Du musst recht nah am Bund greifen und mit den Fingerkuppen, nicht mit der flachen Seite. Und: Jeder Anfänger dämpft anfangs ungewollt andere Saiten ab. Das gehört dazu! Mit Übung trifft man die Saiten sauberer.


Gitarrenanfänger:

Ich kann die Griffe nicht schnell genug wechseln. Werde ich das jemals können?

Lehrer:

Auf jeden Fall. Schnelle Griffwechsel sind reine Muskelkoordination. Wenn du jeden Tag ein bisschen übst, werden deine Finger irgendwann fast automatisch an die richtige Stelle springen. Das braucht nur ein bisschen Zeit.


Gitarrenanfänger:

Warum kann ich keinen Rhythmus halten?

Lehrer:

Rhythmus ist wie ein innerer Puls. Viele Anfänger denken zu viel nach – und verlieren ihn daher. Tipp: Klopf erst einmal mit der Hand oder dem Fuß den Takt. Dann spiele langsam mit. Rhythmus kommt mit der Zeit ganz natürlich. Am besten besorgst du dir ein Metronom * und übst damit. Mit einem Metronom stellt du z.B. einen 4/4 Beat ein und kannst die Schläge pro Minute (BPM – Beat per minute) einstellen und so ganz langsam starten.


Gitarrenanfänger:

Ich verstehe Musiktheorie nicht. Brauche ich das wirklich?

Lehrer:

Hier ist zu sagen –> Am Anfang: Nein. Du brauchst keine Theorie, um deine ersten Lieder zu spielen. Später hilft es dir, schneller zu verstehen, warum etwas funktioniert. Aber für jetzt reicht es völlig, ein paar Akkorde zu lernen und Spaß zu haben.


Gitarrenanfänger:

Wie lange dauert es, bis ich vernünftig spielen kann?

Lehrer:

Wenn du 10-15 Minuten pro Tag übst, kannst du nach 2-3 Wochen einfache Lieder begleiten. Richtig gut wird man aber durch Monate und Jahre des TUNs, wie bei jedem Handwerk. Der Trick ist Dranbleiben und nicht perfekt zu sein.


Gitarrenanfänger:

Es gibt so viele Tutorials, Methoden und Übungen. Wo soll ich überhaupt anfangen?

Lehrer:

Ganz simpel:

  1. Lerne 3-4 Basisakkorde (z.B. Em, G, C, D). Hier gehts zu unserem interessanten Blogbeitrag zum Thema:
    Akkordfolgen.
  2. Übe einfache Schlagmuster. Willst du mehr über Schlagmuster wissen, schau dir unseren Blogbeitrag an:
    Der Rhythmus machts – Die besten Schlagmuster für die Gitarre
  3. Spiele Lieder, die dir Spaß machen.
    Das ist die schnellste Lernkurve für Anfänger. Akkorde findest du z.B. bei Ultimate-Guitar

Gitarrenanfänger:

Was ist das Wichtigste, das ich wissen sollte?

Lehrer:

Dass jeder großartige Gitarrist einmal genau da war, wo du jetzt bist. Jeder hatte Schmerzen, Unsicherheit und „Warum kann ich das nicht?“-Momente. Der Unterschied ist: Sie haben einfach weitergemacht. Ein toller Tipp ist es sich einmal selbst aufzunehmen und dies kontinuierlich zu tun. Es ist sehr interessant wie schnell man doch Fortschritte macht. Zudem ist es sehr interessant sich selbst und seien Fortschritte später einmal zu sehen.

🎹 Simply Piano im Test – Lohnt sich die Lern-App für Einsteiger und Fortgeschrittene?

Musiklernen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Während man früher Unterricht vor Ort nehmen musste, gibt es heute eine Vielzahl digitaler Lernplattformen. Eine der bekanntesten ist Simply Piano * von JoyTunes – eine App, die verspricht, jedem das Klavierspielen auf einfache und motivierende Weise beizubringen. Ich habe es ausprobiert, da ich die Musiktheorie besser verstehen wollte und beim Gitarrespielen und lernen eine kleine Untermalung meiner Songs nutzen möchte. Hier sind meine Erfahrungen sowie die größten Benefits der App.


🧠 Erster Eindruck – Einfach starten, ohne Vorkenntnisse

Nach dem Download der App führt dich Simply Piano Schritt für Schritt durch den Einstieg. Du wählst dein Erfahrungslevel, dein Ziel (z. B. Songs spielen oder Grundlagen lernen), dein Alter und kannst sofort loslegen. Besonders positiv: Die App erkennt gespielte Töne über das eingebaute Mikrofon deines Gerätes (z.B. IPAD) oder per MIDI-Verbindung – ganz ohne komplizierte Einrichtung.

Vorteil: Kein Notenlesen nötig, um loszulegen. Die App erklärt alles visuell und in kleinen, leicht verständlichen Lerneinheiten.


🎶 Spielerisches Lernen mit echtem Feedback

Der größte Pluspunkt von Simply Piano ist das direkte Feedback. Die App hört mit, ob du die richtigen Tasten triffst, und markiert Fehler sofort. Das erinnert an ein Musikspiel wie Guitar Hero – nur eben auf dem Klavier. Durch kurze Übungen und Songabschnitte bleibt die Motivation konstant hoch.

Vorteil: Du lernst spielerisch – und bekommst gleichzeitig die Struktur eines echten Unterrichts.


📚 Lernstruktur & Kurse

Die App bietet eine Vielzahl an Kursen – von Einsteigerlektionen bis zu komplexeren Themen wie Akkorden, Notenlesen oder Improvisation. Die Lernpfade sind logisch aufgebaut, und jede Einheit dauert nur wenige Minuten – perfekt für den Alltag.

Vorteil: Flexibles Lernen, wann und wo du willst. Besonders geeignet für Berufstätige oder Schüler mit wenig Zeit.


🎵 Songauswahl – Motivation durch bekannte Musik

Einer der größten Motivationsfaktoren: Du kannst aktuelle und bekannte Songs spielen. Von Klassik über Pop bis zu Filmhits ist alles dabei. Die Songs werden so aufbereitet, dass sie dem Lernniveau angepasst sind.

Vorteil: Du lernst mit Musik, die du liebst – das sorgt für schnellere Fortschritte und mehr Spaß.


💡 Technische Aspekte

Die App ist für iOS und Android verfügbar und läuft stabil. Mit einem echten Klavier oder einem MIDI-Keyboard funktioniert die Tonerkennung präzise. Selbst mit dem Mikrofon klappt das erstaunlich gut, solange es ruhig im Raum ist.


💰 Kostenstruktur – Simply Piano vs. traditioneller Unterricht

Ein entscheidender Faktor beim Unterricht bzw. lernen ist neben einem passenden Lehrer natürlich der Preis. Während klassische Klavierstunden mit persönlichem Lehrer oft als Goldstandard gelten, bietet eine App wie Simply Piano eine deutlich günstigere Alternative – besonders für Einsteiger, die flexibel lernen wollen.

🎹 Simply Piano Preise

Die App selbst kann kostenlos heruntergeladen und getestet werden. Nach der Testphase stehen verschiedene Abo-Modelle zur Verfügung (Preise können leicht variieren):

Monatsabo: ca. 15–20 €

Jahresabo: ca. 120–150 € (entspricht rund 10–12 € pro Monat)

Damit erhält man uneingeschränkten Zugang zu allen Kursen, Songs und Lernpfaden. Neue Inhalte werden regelmäßig ergänzt, und man kann so oft üben, wie man möchte – ohne Zusatzkosten.

🎼 Klassischer Klavierunterricht

Im Vergleich dazu liegen die Preise für einen qualifizierten Klavierlehrer (1× wöchentlich, 45 Minuten) im Schnitt bei:

Privater Einzelunterricht: 30–50 € pro Stunde

Musikschule: 25–40 € pro Stunde (je nach Stadt und Lehrerfahrung)

Rechnet man das hoch, kostet wöchentlicher Unterricht mit Lehrer im Jahr etwa 1.200–2.000 €.

📊 Kostenvergleich auf einen Blick

Modell Lernfrequenz Monatlich Jährlich Flexibilität
Simply Piano (Abo) Beliebig oft 10–20 € 120–150 € Sehr hoch
Privater Lehrer (1×/Woche) Fix 120–200 € 1.200–2.000 € Mittel
Musikschule (1×/Woche) Fix 100–160 € 1.000–1.600 € Mittel

💬 Fazit – Lohnt sich Simply Piano?

Ja – besonders für Einsteiger!
Simply Piano ist ideal für alle, die ohne Druck und flexibel Klavierspielen lernen möchten. Die Kombination aus spielerischem Ansatz, strukturiertem Lernaufbau und motivierenden Songs macht die App zu einem starken digitalen Lehrer-Ersatz. Natürlich ersetzt eine App keinen echten Lehrer, der individuell auf Technik, Haltung und Interpretation eingeht.

Aber für den Einstieg oder zum regelmäßigen Üben bietet Simply Piano eine enorm kosteneffiziente Möglichkeit, solide Grundlagen zu lernen – und das mit maximaler zeitlicher Freiheit.

Viele Nutzer nutzen Simply Piano sogar ergänzend zum klassischen Unterricht, um zwischen den Stunden weiter zu üben und schneller Fortschritte zu machen.

Auch die App-Rezensionen sind durchweg positiv:

Wer tiefer einsteigen will, kann mit dem kostenpflichtigen Abo weitere Kurse freischalten – das Preis-Leistungs-Verhältnis ist im Vergleich zu regulärem Unterricht fair.


🔔 Mein Tipp

Nutze die kostenlose Testversion und ladet euch die App einfach mal herunter, um herauszufinden, ob dir das Konzept liegt.

Wenn du Spaß am Lernen hast, ist das Premium-Abo eine lohnende Investition in deine musikalische Entwicklung.

Jeder Song beginnt mit einer Idee – vielleicht ein Beat, eine Akkordfolge oder eine spontane Melodie auf der Gitarre. Doch bis aus dieser Idee ein professionell klingender Track wird, ist es ein spannender Weg durch Produktion, Mix und Mastering. In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Musik von der Skizze bis zum Release bringst – egal ob im Homestudio oder professionellen Setup. Musik produzieren leicht erklärt.

Ein schöner Satz hierzu: Songwriting ist Kunst, Pre-Production ist Organisation.
Versuche, beide Welten zu verbinden:

1. Songwriting & Pre-Production – Die kreative Grundlage

Bevor du das Mikro oder die DAW (Digital Audio Workstation, wie z.B. Steinberg Cubase Elements * oder Presonus Studio One * ) anschmeißt, ist der erste Schritt in jeder Musikproduktion die Idee – und wie du sie festhältst, entscheidet oft über den Charakter des ganzen Songs. In dieser Phase legst du nicht nur Akkorde und Melodien fest, sondern auch Emotion, Stilrichtung und Energie. Ziel ist es, eine stabile Grundlage zu schaffen, auf der du später sauber produzieren, arrangieren und mixen kannst. Also eine solide Basis könnte wie folgt aussehen:

  • Songstruktur: Verse – Refrain – Bridge – Outro. Überlege dir, wie du Spannung aufbaust.

  • Soundrichtung: Soll es modern, retro, elektronisch oder organisch klingen?

  • Tempo & Tonart: Lege BPM und Key fest, bevor du aufnimmst – das erspart später viel Arbeit.

In dieser Phase ist Spontanität dein bester Freund: Ideen aufnehmen, ohne zu viel zu analysieren. Viele Producer nutzen hier einfache Demos, um Stimmung und Energie einzufangen, bevor sie sich in Details verlieren. Denke zuerst frei und experimentiere, dann strukturieren und sortieren.

👉 Tipp: Halte Ideen immer sofort fest – mit dem Handy, einer Sprachmemo oder direkt in deiner DAW. Spontane Ideen sind oft die ehrlichsten. Setze dir kleine Zeitfenster und mach Pausen! Wenn du hängenbleibst: Nimm eine andere Perspektive ein – ein anderes Instrument, anderes Tempo oder einen anderen Groove.

Jeder Song braucht einen Kern. Das kann sein:

  • Eine Melodie, die dir beim Autofahren einfällt

  • Ein Beat oder Groove, der dich sofort bewegt

  • Ein Textfragment, das Emotion oder Geschichte trägt

  • Ein Sound, der dich inspiriert (z. B. ein Synth-Pad oder eine Gitarrenakkordfolge)

Zum Thema Soundstruktur ist zu sagen, dass es deinem Song die Richtung gibt. Typische moderne Formen sind hier ein klare Struktur im Aufbau des Songs. Daneben spielt natürlich auch textuelle Form (z.B. durch Reime) eine wichtige Rolle:

  • Intro – Verse – Pre-Chorus – Chorus – Bridge – Outro

  • A-B-A-B-C-B (Reim-Struktur bei klassischer Popstruktur)

  • Oder bewusst unkonventionell, z. B. bei Ambient oder Progressive Musik.

Frage dich:

  • Wo ist der emotionale Höhepunkt?

  • Wo soll Spannung entstehen?

  • Wo braucht der Hörer Luft zum Atmen?

👉 Tipp: Viele erfolgreiche Songs wechseln zwischen Spannung und Entspannung – das hält den Hörer interessiert.

Auch beim Thema Soundrichtung sind einige Punkte zu beachten, denn noch bevor du produzierst, solltest du wissen, wie der Song klingen soll:

  • Wird er elektronisch oder akustisch?

  • Soll er warm und analog oder clean und digital wirken?

  • Welche Instrumente stehen im Fokus – Vocals, Gitarren, Synths, Drums?

Diese Entscheidungen helfen dir später beim Sound Design, Sample-Auswahl und der Mischung.
Ein „Moodboard“ mit Referenzsongs kann hier sehr hilfreich sein. Lade 2–3 Tracks in deine DAW, um dich klanglich zu orientieren.

Abschließend zu diesem Bereich ist ein erstes Demotape: Jetzt wird’s praktisch: In der Pre-Production erstellst du ein Demo, das die Grundidee transportiert. Das kann eine einfache Skizze mit Drums, Bass und Gesang sein – wichtig ist, dass die Stimmung stimmt.

Checkliste für die Pre-Production:

  • Tempo (BPM) festlegen – beeinflusst Groove und Energie

  • Tonart (Key) bestimmen – für Melodie, Bass und Harmonie

  • Arrangement grob strukturieren (z. B. in 8- oder 16-Takt-Blöcken)

  • Rudimentäre Drums oder Klickspur anlegen

  • Rohinstrumente oder MIDI-Spuren einspielen

  • Vocals grob aufnehmen – selbst eine „Guide-Vocal“ hilft beim weiteren Aufbau

👉 Ziel: Ein erstes „Rohdemo“, das du anhören kannst, um den Song zu bewerten, bevor du richtig produzierst.

Oft wird in dieser Phase schon zu viel „produziert“. Achte darauf, dass du die Emotion des Songs nicht verlierst. Ist die Kernemotion noch vorhanden bzw. steht sie weiterhin im Vordergrund (Sehnsucht, Euphorie, Ruhe) und passt die Dynamik (leise Strophen, lauter Refrain) weiterhin? Überlege auch welche Instrumente diese Gefühle verstärken können, denn Musik lebt von Kontrasten – Baue Spannung innerhalb des Songs auf und löse sie wieder.

Jetzt haben wir uns ausführlich mit den Grundlagen befasst: Weiter geht es mit Punkt 2 – Dem Recording.

2. Recording – Die Basis jeder guten Produktion

Beim Recording entscheidet sich, wie einfach oder schwer der Mix später wird.
Ein paar goldene Regeln:

  • Saubere Signale aufnehmen: Lieber weniger Effekte beim Einspielen, dafür klar und unverzerrt.

  • Gute Raumakustik: Selbst eine Decke oder ein Teppich kann Wunder wirken.

  • Gain-Staging: Achte darauf, dass nichts übersteuert – -12 dB ist ein guter Richtwert.

Für Vocals lohnt sich ein Popfilter und ein solides Großmembran-Mikrofon, für Gitarren kann ein DI-Signal + Mikro später viel Flexibilität bringen.

3. Produktion & Arrangement – Der Song bekommt Leben

Jetzt geht’s ans Gestalten:

  • Baue Layer, spiele mit Dynamik und Automation.

  • Nutze Kontraste: ruhige Parts vs. laute Drops.

  • Achte auf Frequenzverteilung: Hat jedes Instrument seinen Platz im Spektrum?

Ein häufiger Fehler: zu viele Spuren. Frage dich bei jedem Sound, ob er wirklich etwas beiträgt. Weniger ist oft mehr.

4. Mixing – Klangbalance und Emotion

Beim Mixdown geht es darum, dass alles klar, ausgewogen und druckvoll klingt.
Die wichtigsten Schritte:

  • Pegel setzen: Balance vor EQ!

  • EQ: Räume überflüssige Frequenzen auf (Low-Cut bei Vocals, Mud bei 200–400 Hz).

  • Kompression: Sorgt für Konstanz und Punch – aber nicht übertreiben.

  • Panorama: Verteile Instrumente im Stereofeld für Breite und Tiefe.

  • Reverb & Delay: Geben Räumlichkeit. Weniger ist oft mehr – zu viel Hall macht den Mix matschig.

Ein guter Tipp: Höre deinen Mix auf verschiedenen Systemen – Studio-Monitore, Kopfhörer, Auto, Handy. Nur so merkst du, ob er überall funktioniert.

5. Mastering – Der Feinschliff für den finalen Sound

Das Mastering ist wie das Polieren eines Diamanten. Es hebt den Song auf das Lautstärke- und Qualitätsniveau kommerzieller Tracks.

Typische Schritte:

  • Lautheitsanpassung: Zielwert z. B. ca. -14 LUFS für Streaming.

  • EQ & Multiband-Kompression: Kleine Korrekturen für Ausgewogenheit.

  • Limiter: Verhindert Clipping und bringt den Song auf Endlautstärke.

  • Dithering: Für die finale Bittiefe beim Export.

Ziel: Der Song klingt laut, klar und konsistent – ohne an Dynamik zu verlieren.

6. Export & Release – Dein Song geht in die Welt

Exportiere in 44.1 kHz / 24 Bit WAV, bevor du ins MP3- oder Streaming-Format konvertierst.
Nutze Tools wie DistroKid, Amuse oder RecordJet, um deine Musik auf Spotify, Apple Music & Co. zu bringen.

Vergiss nicht: Ein gutes Cover, eine klare Artist-Identity und durchdachtes Marketing sind genauso wichtig wie der Sound selbst.


💡 Fazit

Produzieren, Mixen und Mastern ist kein Hexenwerk – es ist ein Prozess aus Hören, Lernen und Ausprobieren. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, und mit jedem Song wirst du besser.
Das Wichtigste: Vertraue deinem Ohr, nicht nur den Plugins.

Und denk daran: Der perfekte Mix ist der, der Emotion transportiert, nicht der, der technisch makellos ist. Also fang einfach und teste und sammle Erfahrungen. Jeder Weg beginnt mit den ersten Schritt. Hier kann ich dir aber auch noch Fiverr * sehr ans Herz legen. Hier findest du Top-Freelancer für fast jedes Projekt.

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Boss PX-1 Plugout FX – Ein Gerät mit vielen Klängen

Der japanische Hersteller Boss hat mit dem Boss PX-1 Plugout FX ein neues digitales Bodenpedal vorgestellt. Mithilfe von unterschiedlichen Algorithmen können eine Vielzahl verschiedener Klänge erzeugt werden. Das Pedal verfügt über 16 Bänke, die sich über die App „Effect Loader“ konfigurieren lassen. So können bereits mitgelieferte Effekte als auch später noch erhältliche (kostenpflichtige) Simulationen analoger Boss-Pedale laden. Dies wird auch als Plugouts bezeichnet. Der Hersteller verspricht intuitive Bedienung und authentische Klangqualität. Die Bedienung erfolgt über das integrierte Display und die drei Regler, die auch schon von den „normalen“ Boss Bodentretern bekannt sind. Diese verfügen zudem über eine Push-Funktion. Des weiteren ist ein Expression Pedaleingang, sowie ein Stereo Ein- und Ausgang vorhanden. Auf der Rückseite befindet sich die Midi In Buchse (3,5 mm Stereoklinke), der 9V Stromanschluss und ein USB-C Anschluss. Der Preis für das Boss PX-1 Plugout FX liegt zur Zeit bei knapp 250€.

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Bereits 8 vorinstallierte BOSS-Klassiker an Board

Hier gibt es ein Demo Video der ersten drei Effekte: Boss OD-1, PH-1, SP-1 Effekte

  • DS-1 Distortion *
  • CS-1 (Compressor)
  • TW-1 (Touch Wah)
  • SG-1 (Slow Gear)
  • SD-1 (Super Overdrive)

Diese 8 Effekte sind bereits auf den 8 der 16 verfügbaren Bänke vorbelegt. In Zukunft soll es weitere teils kostenpflichte Effekte geben, die mittels der App per Bluetooth auf das Gerät übertragen werden können. Somit schlägt Boss in die Kerbe, die man bereits vom Eventide H9 * kennt, der aber preislich fast das doppelte kostet.

Boss PX-1 Plugout FX Facts (Quelle Thomann.de):

  • Pedal Modeler im kompakten Format
  • modelliert zeitlose Effekte aus der Geschichte von BOSS
  • 8 vorinstallierte BOSS-Klassiker: OD-1, PH-1, SP-1, DS-1, CS-1, TW-1, SG-1 und SD-1
  • 8 weitere Effekte können kostenlos über die BOSS Effect Loader App installiert werden (CE-2, BF-2, PN-2, OC-2, PS-2, VB-2, DD-2 und DF-2)
  • regelmäßige kostenpflichtige Veröffentlichungen sind geplant, sodass die acht zusätzlichen Pedal-Slots durch weitere Algorithmen ersetzt werden können
  • MIDI IN-Buchse für die MIDI-Clock-Tempo-Synchronisation mit zeitbasierten Effekten wie Delay
  • Regler: Left Knob, Center Knob, Right Knob
  • LED: Effekt An
  • Display: LCD 128×48 dots
  • Fußschalter: Pedal Switch
  • Eingang A+B: 2 x 6,3 mm Klinke
  • Ausgang A+B: 2x 6,3 mm Klinke
  • CTL 1, 2/EXP Anschluss: 6,3 mm Stereoklinke
  • USB-C
  • MIDI Eingang: 3,5 mm Stereoklinke
  • Netzadapteranschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromaufnahme: 260 mA (AC Adaptor), 420 mA (USB)
  • Stromversorgung mit einem 9 V DC Netzadapter
  • Abmessungen (B x T x H): 73 x 125 x 56 mm
  • Gewicht: 400 g
  • inkl. Netzteil

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Grundlagen des Loopens

Dieser Beitrag richtig sich an Einsteiger, die sich mit dem Thema Loopen näher beschäftigen wollen bzw. erste Erfahrungen mit einem Gitarrenlooper sammeln wollen. Ein Gitarrenlooper ist ein Effektgerät, das Audiosignale (z. B. deine gespielte Gitarre) in Echtzeit aufnimmt und diese Aufnahme dann in einer Endlosschleife (Loop) wieder abspielt. So kannst du live mehrere musikalische Schichten (Layer) aufbauen – z. B. zuerst einen Rhythmus, dann Akkorde, dann ein Solo – ganz allein.

So funktioniert ein Gitarrenlooper:

1. Aufnahme starten (Record)

Du trittst auf den Fußschalter, um die Aufnahme zu starten. Alles, was du spielst, wird aufgenommen.

2. Aufnahme beenden & Loop starten (Play)

Du trittst erneut auf den Schalter – die Aufnahme stoppt, und der Looper beginnt sofort, sie in einer Schleife abzuspielen.

3. Overdub (weitere Layer hinzufügen)

Durch nochmaliges Antippen kannst du weitere Spuren aufnehmen, die zur bestehenden Schleife dazugemischt werden (z. B. ein Solo über eine Akkordfolge).

4. Stop & Löschen

  • Mit einem weiteren Tritt kannst du das Playback stoppen.

  • Meist durch längeres Drücken kannst du die Schleife löschen und von vorn anfangen.

5. Undo & Redo

  • Mit Undo kann man die letzte gespielte Szene löschen
  • Mit Redo kann man die gerade gelöschte letzte Szene wiederholen.

Typische Funktionen moderner Looper:

Funktion Beschreibung
Undo/Redo Entfernt die letzte Overdub-Schicht oder stellt sie wieder her.
Tempo/Quantisierung Synchronisiert Loops zum Takt (z. B. bei digitalen Loopern mit Metronom).
Mehrere Spuren Einige Looper haben mehrere unabhängige Spuren (z. B. für Songstruktur).
Speichern Einige Geräte speichern Loops dauerhaft.
Effekte Manche Looper bieten eingebaute Effekte oder Rückwärtsspielen.

🎸 Beispielanwendung:

  1. Du spielst einen Rhythmus mit Powerchords → aufzeichnen.

  2. Dann legst du eine Akkordbegleitung drüber → overdub.

  3. Zum Schluss improvisierst du ein Solo darüber → weiterer overdub.

  4. Jetzt klingt es, als würden mehrere Gitarristen gleichzeitig spielen – live und alleine.

Du übst fleißig und hast sogar erste eigenes Songs? Perfekt, dann ist es Zeit diese der Welt zu zeigen. Ok das wäre vielleicht etwas große aber trotzdem: Fang einfach an! Wie wäre es mit einem kleinen Konzert. Vielleicht hast du in der Familie oder im Freundeskreis dein Können gezeigt und möchtest mehr Leute erreichen. Klar wird man nicht über Nacht zum Star (nur in Ausnahmefällen), aber wenn du Spaß am Musizieren hast, warum dieses nicht auch zeigen.

Fang erstmal klein an. Vielleicht nur mit deinem Instrument (Gitarre 😉 ). Ohne dich um weiteres Equipment kümmern zu müssen. Einfach nur dein Instrument und deine Stimme. Ohne Verstärker, Mikrofon, Notenblätter, Licht. Sollte deine Stimme nicht gegen dein Instrument ankommen, kannst du leiser spielen oder eine kleine Gesangsanlage nutzen. Ein eigenes kleines Akustik-Konzert zu veranstalten kann eine wunderbare und intime Erfahrung sein. Hier sind einige Schritte, um es zu planen und durchzuführen:

Planung

  1. Zielgruppe und Zweck
    • Überlege dir, wer dein Publikum sein soll. Für wen möchtest du spielen: Freunde, Familie, Kollegen…
    • Bestimme den Zweck des Konzerts (Feier, besondere Anlässe, einfach nur Spaß). Hier kannst du z.B. mit Freunden ein Lied für einen Geburtstagskind einstudieren oder aber auf einer Gartenparty ein paar Songs spielen
  2. Ort
    • Wähle einen geeigneten Ort aus, z.B. dein Wohnzimmer, Garten, oder ein kleiner Veranstaltungsraum., Eventlocation, Fußgängerzone
    • Achte darauf, dass der Ort akustisch geeignet ist und genügend Platz bietet.
  3. Datum und Uhrzeit
    • Wähle ein Datum und eine Uhrzeit, die für dich und deine Gäste passt.
    • Versende Einladungen rechtzeitig, damit die Gäste planen können oder lass dich auf die Einladung schreiben: Livemusik von…

Vorbereitung

  1. Musikauswahl
    • Wähle eine Setlist von Liedern aus, die du spielen möchtest.
    • Achte darauf, eine gute Mischung aus verschiedenen Genres und Stimmungen zu haben.
    • Mit bekannten Cover-Songs ziehst du die Leute an und lässt sie mitsingen.
    • Vielleicht hast du auch einen Youtube-Kanal, wo du deine eigene Performance zeigst.
  2. Üben
    • Übe die ausgewählten Lieder gründlich, um sicherzustellen, dass du dich wohlfühlst und selbstsicher auftrittst, wenn diese in Fleisch und Blut übergehen ist das die halbe Miete!
    • Du kannst dir eine Setlist ausdrucken und diese in deiner Nähe parat legen.
    • Stelle dich auch als Vorbereitung vor einen Spiegel oder Film dich selbst bei deiner Haltung.
  3. Equipment
    • Akustische Gitarre, Mikrofone, Verstärker (falls benötigt), Notenständer.
    • Stelle sicher, dass alle Geräte funktionieren und dass deine Gitarre auch richtig gestimmt ist.

Durchführung

  1. Raumgestaltung
    • Gestalte den Raum gemütlich und einladend, so dass auch DU dich wohlfühlst.
    • Dekoriere mit Lichtern, Kerzen, und vielleicht ein paar Pflanzen oder Blumen.
  2. Technik
    • Teste die Akustik und die Technik vor dem Konzert.
    • Achte darauf, dass das Mikrofon (falls genutzt) gut eingestellt ist und der Sound klar ist.
    • Alleine ist es immer etwas schwierig die einzelnen Instrumente bzw. Gitarre und Mikrofon auf einander abzustimmen, aber irgendwann hast du ein Gefühl dafür bzw. findest du eine Unterstützung, die dies vielleicht für dich übernimmt.
  3. Begrüßung
    • Begrüße deine Gäste herzlich und schaffe eine entspannte Atmosphäre.
    • Erkläre kurz, wie der Abend ablaufen wird und vielleicht ein wenig über die Lieder, die du spielen wirst.
    • Z.B. Wie und wann du mit dem Gitarre-Spielen angefangen hast und jetzt hier das erste Mal auf der „Bühne“ stehst.

Während des Konzerts

  1. Performance
    • Sei präsent und genieße die Musik.
    • Interagiere mit deinem Publikum zwischen den Liedern, erzähle Geschichten oder Anekdoten zu den Liedern.
    • Kein Monotones runterspielen der Playlist.
  2. Pausen
    • Plane kurze Pausen ein, damit du und dein Publikum sich erholen können.
    • Nutze die Pausen, um dich mit deinen Gästen zu unterhalten.

Nach dem Konzert

  1. Dankeschön
    • Bedanke dich bei deinem Publikum für ihr Kommen und ihre Unterstützung.
    • Vielleicht könntest du auch kleine Andenken oder eine Playlist der gespielten Lieder mitgeben.
    • Erstelle einen QR-Code, den die Besucher abfotografieren können. Z.B. zu deinem Youtube Kanal.
  2. Nachbereitung
    • Reflektiere das Konzert und notiere dir, was gut gelaufen ist und was du beim nächsten Mal verbessern könntest.
    • Erhalte Feedback von deinen Gästen, um herauszufinden, wie ihnen das Konzert gefallen hat.
    • Führe ein Journal in dem du Dinge festhälst, vielleicht mit einem Foto der Location und Pros / Cons deines Auftritts. So verbesserst du dich stetig.

Tipps

  • Spontanität: Lasse Raum für spontane Einlagen oder Songwünsche.
  • Kollaboration: Lade eventuell andere Musiker ein, um ein paar Songs mit dir zu spielen.
  • Aufzeichnung: Überlege, ob du das Konzert aufzeichnen möchtest, um es später noch einmal anzusehen oder zu teilen.

Mit diesen Schritten und Tipps kannst du ein unvergessliches und schönes Akustik-Konzert für dich und deine Gäste veranstalten. Bald wird hier ein weiterer Beitrag zum Thema Beleuchtung und Lichtsteuerung geben und wie du dies einfach und ohne viel Aufwand während deiner Show bedienen kannst. Viel Erfolg und vor allem viel Spaß dabei!

Tolle Liebeslieder für die Gitarre

Ihr spielt gern Gitarre und wollt euren Liebsten ein tolles Liebeslied vorspielen und wisst nicht so recht welches oder wollt euch einfach nur ein paar Inspisationen holen. Dann ist dieser Artikel genau der richtige für euch. In diesem Artikel geht es um tolle Liebeslieder. Es sind Welthits von Weltkünstlern. Stöbert einfach mal durch. Vielleicht kennt ihr die meisten schon, oder aber findet auch ein neues Lied, was ihr bis jetzt noch gar nicht auf dem Schirm hattet.

  • Liebes meines Lebens – Philipp Poisel
  • Liebe Ist – Nena
  • Für immer ab jetzt – Johannes Oerding
  • I will always love you – Whitney Houston
  • With Or Without You – U2 (Akkorde von Ultimate-Guitar)
  • Afterglow – Ed Sheeran
  • Marry You – Bruno Mars
  • Can You Feel the Love Tonight – Elton John
  • All of me – John Legend (Akkorde von Ultimate-Guitar)
  • At Last – Etta James
  • Time after time – Cyndi Lauper
  • Quanto Costa – Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys
  • Perfect – Ed Sheeran (Akkorde von Ultimate-Guitar)
  • My Heart Will Go On – Celine Dion
  • Everything – Michael Bublé
  • Love Story – Taylor Swift
  • Eternal Flame – The Bangles
  • Modern Love – David Bowie
  • Against All Odds – Phil Collins
  • Your Song – Elton John
  • Someone you loved – Lewis Capaldi
  • Shallow – Lady Gaga ft. Bradley Cooper
  • Home – Edward Sharpe & The Magnetics Zeros
  • Angels – Robbie Williams (Akkorde von Ultimate-Guitar)
  • Take my breath away – Berlin
  • The Book of Love – Peter Gabriel
  • Think out loud – Ed Sheeran
  • Endless Love – Diana Ross & Lionel Richie
  • Never Let Me Go – Florence + the Machine
  • Grow Old with Me – Tom Odell
  • You Are The Reason – Calum Scott und Leona Lewis
  • Marry Me – Jason Derulo
  • Ti amo – Umberto Tozzi
  • Wonderful tonight – Eric Clapton
  • Stand by me – Florence + the machine
  • Amazed – Lonestar
  • Sarà perché ti amo – Ricchi e Poveri
  • Can´t help falling in love – Elvis Presley
  • Hallelujah – Leonhard Cohen
  • You Are So Beautiful – Joe Cocker

Diese Liste natürlich nicht vollständig und es gibt durchaus viele weitere wundervolle Liebes und Hochzeitslieder. Interessiert ihr euch für neue Songs oder auch alte Ohrwürmer, dann stöbert doch mal durch die Songbooks bei Thomann *.

Gitarreneffekt: Donner Extreme Driver Test

Update: Donner vertreibt leider keine der hier beschriebenen Gitarreneffekte mehr. Somit habe ich den Artikel entsprechend angepasst und verfügbare Alternativen anderer Hersteller aufgelistet.

Gerade E-Gitarrenspieler kommen früher oder später nicht um Effektgeräte herum. Es gibt eine Vielzahl an Effekten und auch Herstellern, die um die Aufmerksamkeit der Kunden werben. In diesem Beitrag möchte ich euch den Donner Extrem Driver vorstellen. Die soliden “Bodentreter” von Donner sind schön verarbeitet, robust und gerade aufgrund des erschwinglichen Preises für Anfänger und Einsteiger ein toller Start in die Welt der Effekte. Lasst uns beginnen.

Der Extreme Driver wurde mir freundlicherweise zum Testen von der Firma Donner zur Verfügung gestellt.

Einführung

Wie schon eingangs erwähnt, kommt man um Gitarreneffekte nicht herum, wenn es ums E-Gitarre spielen geht. Es gibt eine Vielzahl von Effekten & Verstärker-Typen, die unterschiedliche Charakteristiken in Klangfarbe und Eigenschaften aufweisen. Neben dem hier vorgestellten Distortion oder auch Verzerrungs-Effekt gibt es natürlich noch viele weitere Effekte. Hier sind vor allem noch der Reverb (Hall) & Delay (Echo) Effekte zu erwähnen. Früher (aber auch noch zum Teil in heutigen Verstärkern) findet man z.B. den Reverb-Effekt direkt im Gitarrenverstärker integriert und kann diesen mit einem extra Fußtaster aktivieren.

Der Vorteil solch einzelner Effekte ist natürlich, dass sie jeweils nur für genau die eine Eigenschaft genutzt werden können. Somit kann man sich sein individuelles Pedal-Board (Zusammenstellung mehrere unterschiedlicher Effekte auf einem Board) zusammenstellen.

Der Nachteil dieser Einzeleffekte ist natürlich auch: Je komplexer man sein Setup aufbaut, umso leichter kann man auch den Überblick verlieren. Zudem braucht jedes Pedal einen eigenen Stromanschluss.

Wer ist die Firma Donner?

Die Firma Donner ist ein junges Unternehmen aus China und wurde 2012 gegründet. Es hat sich auf erschwingliche aber dennoch hochwertiges Musikequipment spezialisiert und hat Versandlager in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Neben Gitarreneffekten bietet das Unternehmen auch weitere Musikinstrumente und Musikequipment an.

Fakten zum Donner Extreme Driver

  • Gitarreneffekt: Bodeneffekt
  • Effekttyp: Distortion (Verzerrung)
  • Preis: um die 30€ (nicht mehr verfügbar – Alternative: Boss DS-1 Distortion *)
  • Abmessung: 42 mm x 93.5 mm x 52 mm
  • Gewicht: 220 Gramm
  • Anschlüsse: 9V-Spannungsversorgung (Arbeitsstrom: 10mA)
  • 1x Klinkenanschluss 6,3mm Eingang (1/4 „Mono-Audio-Buchse)
  • 1x Klinkenanschluss 6,3mm Ausgang (1/4 „Mono-Audio-Buchse)
Donner Extrem Driver Beschreibung
Donner Extrem Driver Beschreibung
  1. Stromversorgung: DC 9V (Negativ in der Mitte) über optionales Netzteil
  2. Kippschalter: Wählen Sie zwischen verschiedenen Modi (Tube, Ultra, Normal)
  3. LEVEL-Regler zum Einstellen der Ausgangslautstärke
  4. TONE-Regler zur Einstellungen der Ton-Helligkeit
  5. GAIN-Regler zum Einstellen des Verzerrungsgrads
  6. Eingangs- und Ausgangsbuchse: 1/4″ Mono-Audio-Buchse (6,3mm Klinke)
  7. LED-Anzeige: Zeigt an, ob Effektpedal aktiv oder nicht aktiv ist
  8. Vollmetallgehäuse: Aluminiumlegierung klassisch, stabil und stark
  9. True-Bypass: Fußtaster zum aktivieren/deaktivieren der eingestellten Verzerrung

Die Verarbeitung des Extreme Driver hat mich positiv überrascht. Das Vollmetallgehäuse und die antirutsch Unterseite lässt den Effekt sicher auf dem Boden stehen und auch Wählräder und Schalter sind leichtgängig und gut zu bedienen.

Einstellungsmöglichkeiten

Über den Kippschalter kann zwischen den drei Modi hin und her geschaltet werden.

  • TUBE: Sanfter, röhrenartiger Sound im E-Mod-Stil
  • ULTRA: Kraftvoller, nervöser Sound im U-Mod-Stil
  • NORMAL: Klassischer, natürlicher Original-Sound der 80er Jahre

Zudem weist das Pedal drei Drehregler auf. Zwei kleine für das Level (Lautstärke) und den Tone (Helligkeit) sowie ein großer Regler für die Gaineinstellung. Letzterer regelt den Verzerrungsgrad. Alle Drehregler lassen sich schön bedienen und wirken sehr wertig. Über den großen silbernen Taster auf schwarzem Grund kann der Effekt aktiviert bzw. wieder auf Bypass (deaktiviert) gestellt werden.

Einsatzgebiete

Gerade Blues oder Rockmusiker benötigen oft verzerrte, rotzig klingende Sounds. Mit dem Extrem Driver von Donner seid ihr somit auf der richtigen Seite und dieses Effektpedal fühlt sich in diesen Genres sehr wohl.

Donner Extreme Driver mit einer Fender Telecaster
Donner Extreme Driver mit einer Fender Telecaster

Donner Extreme Driver Soundbeispiele

Um euch natürlich selbst von dem Donner Extreme Driver Effektgerät zu überzeugen, habe ich euch ein paar Soundbeispiele aufgenommen. Hierbei habe ich einmal ein Dry Signal aufgenommen und dann noch weitere Soundbeispiele mit aktiviertem Effekt und verschiedenen Einstellungen und Anschlagmustern aufgenommen.

Donner Soundbeispiele Aufnahme
Donner Soundbeispiele Aufnahme

Hierzu habe ich in der DAW ein paar Spuren aufgenommen und jeweils 1:1 exportiert. Diese findet ihr im folgenden Abschnitt.

Akkordstrumming DRY (Bypass)

Hier wurde eine Akkordfolge aufgenommen und der Donner Extreme Driver auf Bypass gestellt.

Akkordstrumming WET inkl. Drumms

Beim ersten Soundbespiel wurde der Donner Extreme Driver mit allen Reglern auf 12 Uhr gestellt.

Donner Extreme Driver Soundbeispiel
Donner Extreme Driver Soundbeispiel

Akkordfolge WET

Hier wurden die Einstellungen von Level, Tone und Gain auf jeweils 12 Uhr belassen

Leadmelodie mit Verzerrung WET

Bei diesem Picking befinden sich ebenfalls alle Einstellungen auf jeweils 12 Uhr.

Drei Kippschalter Modi: Normal, Ultra, Tube

Bei diesem Soundbeispiel wurde der Kippschalter nacheinander von Normal auf Ultra und dann auf Tube gestellt. Hier hört man schon deutlich die drei Modi-Unterschiede und Vielfalt des Effektgerätes.

Akkordfolge – Modus: Normal / Gain 100%

Hier wurde der Modus auf Normal gestellt und der Tone etwas angehoben und der Gainschalter voll aufgedreht.

Alternativen

Es gibt einige Distortion Pedale auf dem Markt und auch preislich sind hier keine Grenzen gesetzt. So sind hier die folgenden Verzerrer zu nennen:

Fazit

Ich hoffe euch hat der Donner Extreme Driver Test gefallen und ich konnte euch den Bodentreter etwas näher bringen. Mich hat das Pedal durchweg überzeugt. Es ist super verarbeitet und klingt auch echt stark. Gerade durch den geringen Preis ist es für Anfänger, die in die Materie tiefer einsteigen wollen, jedoch nicht direkt viel Geld ausgeben wollen, das richtige Verzerrer Pedal.

Sowohl Tone, Level aus auch der Gainregler und der Kippschalter ermöglichen eine Vielzahl an Einstellmöglichkeiten, die sich hören lassen. Leider hat Donner keine derartigen Effektgeräte mehr im Verkauf und ihr müsst zu den im Beitrag angebotenen Alternativen greifen.

Tolle Weihnachtsgeschenkideen für Musiker

Die Weihnachtezeit steht vor der Tür und jeder hat bestimmt einen Musiker im Verwandten- oder Bekanntenkreis. Natürlich gibt es auch viele, die ein neues Instrument erlernen wollen. Hier findet ihr tolle Geschenke für Musiker. Wenn es um das Gitarrespiele geht, seid ihr hier auf meinem Blog natürlich gold richtig. Hier gehts zu meinem Beitrag für Gitarren-Anfänger: Was du für den Start benötigst.

Wollt ihr noch wen beschenken oder euch selbst noch ein Geschenk unter den Baum legen? Dann kann ich euch die Thomann Geschenke für Musiker Seite * empfehlen. Hier findet ihr eine super Auswahl für jeden Bereich in der Musik und könnt euch so inspirieren lassen. Schaut doch einfach mal rein, vielleicht ist ja auch was für euch dabei!

Auf dieser Seite findet ihr neben vielen Gitarrenideen auch Instrumente für Kinder, DJs, Licht & Bühnenequipment oder Recordung & Studio. Schön auch, ihr könnt direkt einen Preisbereich festlegen und so für euch das passende Budget einstellen und Ideen finden.

Seid ihr euch nicht sicher, ob eure Vorhaben das richtige ist, könnt ihr auch einfach einen Gutschein * mit einem Wunschbetrag kaufen und diesen Verschenken. So kann der Beschenkte selbst in Ruhe stöbern und sich das passende Geschenk aussuchen. Das tolle ist, der Thomann Geschenkgutschein verfällt nie und kann jederzeit für Bestellungen verwendet werden. Zudem kann er für Teilbeträge und auch kleinere Einkäufe eingesetzt werden.