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Boss PX-1 Plugout FX – Ein Gerät mit vielen Klängen

Der japanische Hersteller Boss hat mit dem Boss PX-1 Plugout FX ein neues digitales Bodenpedal vorgestellt. Mithilfe von unterschiedlichen Algorithmen können eine Vielzahl verschiedener Klänge erzeugt werden. Das Pedal verfügt über 16 Bänke, die sich über die App „Effect Loader“ konfigurieren lassen. So können bereits mitgelieferte Effekte als auch später noch erhältliche (kostenpflichtige) Simulationen analoger Boss-Pedale laden. Dies wird auch als Plugouts bezeichnet. Der Hersteller verspricht intuitive Bedienung und authentische Klangqualität. Die Bedienung erfolgt über das integrierte Display und die drei Regler, die auch schon von den „normalen“ Boss Bodentretern bekannt sind. Diese verfügen zudem über eine Push-Funktion. Des weiteren ist ein Expression Pedaleingang, sowie ein Stereo Ein- und Ausgang vorhanden. Auf der Rückseite befindet sich die Midi In Buchse (3,5 mm Stereoklinke), der 9V Stromanschluss und ein USB-C Anschluss. Der Preis für das Boss PX-1 Plugout FX liegt zur Zeit bei knapp 250€.

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Bereits 8 vorinstallierte BOSS-Klassiker an Board

Hier gibt es ein Demo Video der ersten drei Effekte: Boss OD-1, PH-1, SP-1 Effekte

  • DS-1 Distortion *
  • CS-1 (Compressor)
  • TW-1 (Touch Wah)
  • SG-1 (Slow Gear)
  • SD-1 (Super Overdrive)

Diese 8 Effekte sind bereits auf den 8 der 16 verfügbaren Bänke vorbelegt. In Zukunft soll es weitere teils kostenpflichte Effekte geben, die mittels der App per Bluetooth auf das Gerät übertragen werden können. Somit schlägt Boss in die Kerbe, die man bereits vom Eventide H9 * kennt, der aber preislich fast das doppelte kostet.

Boss PX-1 Plugout FX Facts (Quelle Thomann.de):

  • Pedal Modeler im kompakten Format
  • modelliert zeitlose Effekte aus der Geschichte von BOSS
  • 8 vorinstallierte BOSS-Klassiker: OD-1, PH-1, SP-1, DS-1, CS-1, TW-1, SG-1 und SD-1
  • 8 weitere Effekte können kostenlos über die BOSS Effect Loader App installiert werden (CE-2, BF-2, PN-2, OC-2, PS-2, VB-2, DD-2 und DF-2)
  • regelmäßige kostenpflichtige Veröffentlichungen sind geplant, sodass die acht zusätzlichen Pedal-Slots durch weitere Algorithmen ersetzt werden können
  • MIDI IN-Buchse für die MIDI-Clock-Tempo-Synchronisation mit zeitbasierten Effekten wie Delay
  • Regler: Left Knob, Center Knob, Right Knob
  • LED: Effekt An
  • Display: LCD 128×48 dots
  • Fußschalter: Pedal Switch
  • Eingang A+B: 2 x 6,3 mm Klinke
  • Ausgang A+B: 2x 6,3 mm Klinke
  • CTL 1, 2/EXP Anschluss: 6,3 mm Stereoklinke
  • USB-C
  • MIDI Eingang: 3,5 mm Stereoklinke
  • Netzadapteranschluss: Hohlstecker Buchse 5,5 x 2,1 mm, Minuspol Innen
  • Stromaufnahme: 260 mA (AC Adaptor), 420 mA (USB)
  • Stromversorgung mit einem 9 V DC Netzadapter
  • Abmessungen (B x T x H): 73 x 125 x 56 mm
  • Gewicht: 400 g
  • inkl. Netzteil

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Gitarreneffekte

Unterschied zwischen Overdrive und Distortion

Das E-Gitarre spielen macht besonders viel Spaß und ist besonders vielseitig. Denn in der E-Gitarren Welt gibt es sehr viele Möglichkeiten, den Klang zu verändern und anzupassen. Denn nicht nur die Gitarrenart selbst und der jeweilig genutzte Verstärker haben einen eigenen Klang. Auch kann mittels sogenannter Effektgeräte der Klang anhand vieler Parameter verändert und vor allem verzerrt werden. In diesem Beitrag will ich euch den Unterschied zwischen Overdrive und Distortion näher bringen. Wobei dies wohl die zwei wichtigsten Effekte in der Rock Gitarren Welt sind. Sie haben etwas mit verzerrten Gitarren zu tun, klingen jedoch nicht identisch.

Solche Effektgeräte werden zwischen Gitarre und Verstärker geschaltet. Also das Klinkenkabel geht aus der Gitarre in den Eingang des Effektgerätes und der Output des Effektgerätes geht in den Verstärker Gitarreneingang.

Was ist ein Overdrive Effekt?

Der Overdrive Effekt ist eines der Grundeffekte, wenn es um verzerrte Gitarren geht. Doch was macht der Overdrive Effekt eigentlich genau? Wenn man es direkt übersetzt heißt es „Überfahren/Übersteuern“ und kommt aus der Röhrenverstärker Ära. Also die Gitarristen haben die Endstufen ihrer Gitarrenverstärker voll aufgedreht und die Röhren somit übersteuert. Die Röhre wurde somit sehr heiß und hat den eigentlichen Ton somit verzerrt wiedergegeben. Dadurch hat man sich den eigentlicht erst nicht gewollten Effekt später immer mehr zu Nutze gemacht und ist heute gar nicht mehr wegzudenken. Auch kam das Rock & Metal Genre erst durch verzerrte Gitarren so richtig zur Geltung.

Ein schönes Overdrive Effektpedal ist das: Boss SD-1W Super Overdrive *

Boss Super Overdrive *
Boss Super Overdrive *

Dieses Effektgerät hat neben dem Level noch ein Gain und Drive Regler und kann sowohl mittels Batterie als auch einem optionalen Netzteil betrieben werden.

Was ist ein Distortion Effekt?

Im Nachgang zum Overdrive kam dann der Distortion Effekt. Dies bedeutet nichts anderes als Verzerrung. Dieser Effekt entwickelte sich ab dem Zeitpunkt, ab dem die Hersteller eine Vorstufe vor die eigentliche Endstufe einbauten. Die eigentliche Endstufe, auch Master genannt, bekam eine Vorstufe (Gain) dazu. Daher kommt auch der Begriff „High Gain“ also starke Verzerrung. Der Distortion Effekt ist somit noch krasser als der „normale“ Overdrive Effekt, bei dem man noch recht gut die jeweiligen Töne erkennen kann. Beim Distortion Effekt hingegen wirkt das ganze schon wie ein Brett! Hier kommt auch das Sustain ins Spiel. Also die Nachklingzeit. Der angespielte Ton klingt hier noch lange (verzerrt) nach.

Eine schöne Kombination der beiden Effekte Overdrive und Distortion kann mittels des: Boss OS-2 Overdrive/Distortion Effektpedals * erreicht werden. Mittels des Color Reglers kann, der Mix zwischen den beiden Effekttypen entsprechend angepasst werden.

Was ist ein Fuzz Effekt?

Der Fuzz Effekt fand den Ursprung nicht im Übersteuern, sondern in einem defekten Verstärker. Dieser Effekt wurde sich dann nach und nach immer mehr zu Nutze gemacht und versucht zu simulieren und wird heute auch gerne von Musikern verwendet. Als Beispiel wäre hier der Song „Don´t worry“ von Marty Robbins zu nennen, der das Lied auf einem defekten (Röhren) Verstärker mit eben diesem Ton spielte. Oder auch Satisfaction von den Stones.

Einen entsprechenden Fuss Effekt findet ihr mit dem Boss FZ-1W Fuzz *. Allerdings gibt es bei den Fuzz Effekt Pedalen auch einige Unterschiede, was den Klang angeht. Also am besten direkt selbst im Musikladen anspielen.

Fazit

Ich hoffe ich konnte dir den Unterschied zwischen Overdrive und Distortion in diesem Beitrag etwas näher bringen. Wie du sehen konntest, handet es sich bei diesen Effekten um Verzerrungen des Signals. Allerdings kann man sagen, dass der Overdrive Effekt die geringste Zerrung darstellt. Es kommt natürlich auch immer auch auf die jeweiligen Einstellungen an. Es gibt zudem keine genaue Abgrenzung zwischen dem Overdrive und dem Distortion Effekt an sich. Der Übergang ist hier eher etwas überlappend. Bist du noch auf der Suche nach passenden Saiten für deine Gitarre, dann schau dir mal meinen speziellen Beitrag dazu an: Die richtige Saitenwahl – Welche Gitarrensaiten benötige ich?